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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Markneukirchener Geige, um 1900
Diese Markneukirchener Geige wurde um das Jahr 1900 gebaut und ist mit ihrer hellen Erscheinung und ihrem guten Klang ein motivierendes Schülerinstrument. Leuchtender, gold-brauner Lack ziert mit seiner hohen Transparenz die regelmäßig gemaserte Fichte, aus der die Decke gearbeitet wurde, und den sanft geflammten Ahorn des zweiteiligen Bodens. Die ausgeprägte Wölbung des Korpus und die große, markante Schnecke prägen den Stil dieser Geige, der reizvolle Patina einen hübschen, antiken Charakter verleiht. Sie wurde von unseren Geigenbauern sorgfältig aufgearbeitet und mit einer neuen Ebenholz-Ausstattung spielfertig hergerichtet, zu der Wirbel, Saiten- und Kinnhalter gehören. In sehr gutem, rissfreiem Zustand entfaltet sie ihren offenen, warmen Klang mit etwas lieblichem Charakter, der nichts an Präzision und Klarheit vermissen lässt.
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 35,9 cm
Jahr: 1900 circa
Klang: Offen, warm, etwas lieblich, präzise
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