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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Otto A. Hoyer „Pariser“, violin bow made around 1930
Otto A. Hoyer „Pariser“, violin bow made around 1930
Otto A. Hoyer, Geigenbogen um 1930
Otto A. Hoyer, Geigenbogen um 1930
Inventarnr.: B686
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Otto A. Hoyer
Gewicht: 60,0 g
Jahr: circa 1930
Verkauft

Otto A. Hoyer, feiner Geigenbogen um 1930

Der Markneukirchner Bogenmacher Otto Albert Hoyer, der um 1930 diesen feinen deutschen Geigenbogen baute, gehörte zu den besten Meistern seiner Zunft. Mit berechtigtem Stolz trug er den Beinamen „Pariser“ und prägte ihn auch in die Stangen seiner Arbeiten - bedeutet er doch nicht weniger als eine Referenz an seinen französischen Lehrer, den großen Eugène Sartory, bei dem Otto A. Hoyer als junger Bogenmacher arbeitete und studierte. So ist auch der hier angebotene, mit Otto A. Hoyers Original-Stempel versehene Bogen ein interessantes Beispiel für den Einfluss, den der moderne französische Bogenbau in der Nachfolge E. Sartorys auf das sächsische Handwerk ausübte. Die vorzügliche Gewichtsverteilung der festen, oktogonalen Stange aus feinstem, rotbraunem Fernambuk macht dem klassischen Vorbild Sartorys alle Ehre; der Schwerpunkt der 74,6 cm langen Stange wird bei 24,6 cm gemessen und als sehr mittig empfunden. Elegantes Stilempfinden bestimmt die hübsche, gestreckte Ausführung des Kopfes; der silbermontierte Ebenholzfrosch ist wahrscheinlich eine spätere Ergänzung. Deutliche Spuren intensiven Spielens sind Zeugen der außergewöhnlich guten musikalischen Qualitäten dieses Meisterbogens, den wir nach einer vollständigen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt für Restaurierung sofort spielfertig anbieten. Groß und strahlend ist der gut abgerundete Klang, den dieser kräftige Bogen erzeugt, von empfehlenswert hellem und zugleich warmem Charakter.

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Deutsche Meistergeige, spätes 19. Jahrhundert, Michele Deconet Kopie
  • Justin Maucotel: kraftvolle französische Violine um 1840
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  • Deutsche Geige nach Giovanni Paolo Maggini, Lowendall, um 1880
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  • 3/4 - Alte Französische 3/4 Geige, Stradivari - Modell
  • Wahrscheinlich belgischer Geigenbogen, L. Dolphyn, Bruxelles
  • 1/2 - Französischer 1/2 Geigenbogen mit edlem Klang
  • Moderne Meistergeige, wahrscheinlich Englisch, um 1970
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Dunkler, brillianter Klang: Moderne deutsche Geige aus Markneukirchen
  • Antike Mittenwalder Violine, Neuner & Hornsteiner, 1912
  • Deutscher Geigenbogen, W.E. Dörfler
  • Antike Sächsische Geige, Schuster & Co., nach Jakob Stainer
  • Zeitgenössische Französische Geige, Alain Moinier, Mirecourt, 1992 No. 57
  • 3/4 - deutsche 3/4 Geige, Markneukirchen, um 1930
  • MIETEN: Feine Italienische Violine, Giuseppe Marconcini, Ferrara
  • Feine Markneukirchener Meistergeige, 1940er Jahre: Großer, gereifter Ton
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • 3/4 - sehr schöne, antike französische Mansuy Geige
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1750 (Zertifikat Etienne Vatelot)