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Geigenbögen
Feiner Meisterbogen von Hermann Richard Pfretzschner
Feiner Geigenbogen von Hermann Richard Pfretzschner

Feiner Meisterbogen von Hermann Richard Pfretzschner

Diese späte Arbeit von Hermann Richard Pfretzschner lässt mit ihren klar erkennbaren französischen Einflüssen keinen Zweifel, worin die epochale Lebensleistung dieses Streichbogenmachers bestand: Seit 1875 setzte Hermann Richard Pfretzschner – zurückgekehrt von einem dreijährigen Aufenthalt in Paris bei Jean-Baptiste Vuillaume – neue Standards in seiner sächsischen Heimat, und verwandelte die väterliche Werkstatt zu einem weit geöffneten Tor für den zeitgenössischen französischen Stil. Im Vergleich zu seinen früheren Werken ist der hier angebotene Geigenbogen mit 63,4 g recht schwer, in der Ausarbeitung insbesondere des Kopfes aber von feiner Eleganz und Zartheit. Die vorzügliche Balance und der mittig empfundene, bei 26,1 cm der Gesamtlänge von 74,1 cm gemessene Schwerpunkt gewähren vielfältige Spiel- und Ausdrucksmöglichkeiten. Aus erstklassigem, dunkelbraunem Fernambuk ist die feste, oktagonale Stange gefertigt; der mit einem Perlmutt Auge verzierte Ebenholzfrosch ist in echtem Silber montiert. Stange und Frosch tragen die Originalstempel H. R. Pfretzschners und sind mit größter Wahrscheinlichkeit Arbeiten des Meisters selbst. Am froschseitigen Ende der Stange befindet sich eine kleine Reparatur, die für die musikalische Praxis vollkommen irrelevant ist. In unserer Fachwerkstatt wurde dieser höchst empfehlenswerte, edle Geigenbogen vollständig aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet, der einen vollen und warmen, edlen Klang erzeugt, mit überzeugender Größe und Präzision.

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Inventarnr.: B671
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Hermann Richard Pfretzschner
Gewicht: 63,4 g
Jahr: 1920 circa
Klang: Gross, warm, edel, präzise
Neuzugänge in unserem Katalog:
  • 19. Jahrhundert, antike Hopf Geige, Klingenthal, um 1820 - süßer Klang
  • MIETEN: Feine italienische Meistergeige, 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Fernando Montavoci, seltene italienische Geige aus dem Jahre 1936
  • Moderne deutsche Violine aus Bubenreuth
  • Englischer Violinbogen, Silber, nach James Tubbs
  • Deutscher Geigenbogen, weich, leicht, silber, M. Winterling
  • Älterer Deutscher, silbermontierter Bratschenbogen - kräftig im Spiel und Klang
  • Feiner und exzellenter silbermontierter Cellobogen, Lothar Seifert
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Geige, Hermann Keim, 1991
  • ÜBERARBEITET UND KLANGLICH OPTMIERT: Zeitgenössische Markneukirchener Meisterbratsche, Jochen Voigt, 1982
  • Kräftiger Deutscher Silber-Geigenbogen, 1940er Jahre
  • Silbermontierter Geigenbogen von H. R. Pfretzschner (Zertifikat Klaus Grünke)
  • Klingenthaler Hopf Geige für kleine Hände, um 1820
  • Französische Violine, Gustave Faes, Antwerpen
  • MIETEN: Feine Italienische Violine, Giuseppe Marconcini, Ferrara
  • Antike Englische Violine, Emanuel Whitmarsh, London, 1893
  • Plinio Michetti, feine alte italienische Violine, Torino
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1750
  • Jean-Joseph Honoré Derazey: Französische Violine (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Mittenwalder 7/8 Violine, 1988, Werkstatt Mathias Klotz
  • ÜBERARBEITET UND OPTIMIERT: Historische Französische Violine, Remy Paris um 1840 (Zertifikat Bernard Millant)
  • Guter Französischer Geigenbogen von Prosper Colas
  • Feine alte Mittenwalder Geige, Anton Ostler, 1930er Jahre
  • Moderne Italienische 7/8 Geige, Carlo Melloni, 1932 (Zertifikat Eric Blot)