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Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Decke Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Boden Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Zargen Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Schnecke Violine

Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari

Die elegante Schönheit dieser jungen italienischen Meistervioline und ihr strahlend heller, kraftvoller und großer Klang repräsentieren die exzellente Qualität, die der zeitgenössische Cremoneser Geigenbau seit den 1950er Jahren zurückgewonnen hat. Zu den hervorragenden Meistern im Umfeld der Internationalen Geigenbauschule zählt auch der Erbauer dieser Violine, der 1961 in Cremona geborene Daniele Scolari. Bis 1979 absolvierte er seine Ausbildung an der Scuola die Liuteria bei Gio Batta Morassi, der in dieser Zeit das Amt des Maestro Liutai innehatte – und als solcher maßgeblich zum neuen Aufschwung Cremonas beitrug. Seinen eigenen Stil ließ Daniele Scolari ab 1980 in der Werkstatt seines älteren Bruders Giorgio reifen, die beide seither gemeinsam führen. Mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen der Wettbewerbe von Bagnacavallo in den Jahren 1984, 1986 und 1988 erhielt Daniele Scolari namhafte Auszeichnungen. Seit 1996 lehrt er selbst an der Geigenbauschule, die heute auch den Erfahrungsschatz der modernen, auf Meister wie Sgarabotto und Morassi zurückgehenden italienischen Geigenbautradition pflegt – ohne ihre Verpflichtung auf die Cremoneser Klassiker je vernachlässigt zu haben. So hat sich Daniele Scolari bei der hier angebotenen Geige am Vorbild Guarneris orientiert und eine höchst überzeugende Interpretation seines Modells geschaffen, die mit ihrem reichhaltigen, orangefarbenen Öllack zugleich von einer auffallenden, modernen Ästhetik bestimmt wird. Für den einteiligen Boden wählte er aus der Schwarte geschnittenen Ahorn mit vorzüglichen akustischen Eigenschaften und wunderschöner Maserung, die sich über die Zargen bis zur charaktervoll geschnitzten, großen Schnecke fortsetzt. Diesem selbstbewussten Akzent korrespondieren die schlanke Form des etwas kleiner gehaltenen Korpus und die leichte, detailreiche Ausführung der F-Löcher. Nach einer sorgfältigen Durchsicht unserer Geigenbauer empfehlen wir diese feine Meistergeige als erstklassige Meisterarbeit in ausgezeichnetem und sofort spielfertigem Zustand. Im Preis inbegriffen ist ein Originalzertifikat von Daniele Scolari.

Im Preis inbegriffen ist ein Zertifikat zur Wertbestätigung.

Inventarnr.: A56
Herkunft: Cremona
Erbauer: Daniele Scolari
Bodenlänge: 35,3 cm
Jahr: 2003
Neuzugänge in unserem Katalog:
  • Französische Geige Nr. 388 von Amédée Dieudonné, 1948
  • Sehr empfehlenswerte französische Violine um 1850, süß im Klang
  • Kraftvolle Mittenwalder Violine von Ottomar Hausmann
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1920
  • Alter Deutscher Cellobogen, wahrscheinlich H. R. Pfretzschner, silber, kräftig und aktiv
  • Empfehlenswerte sächsische Geige mit warmem, resonantem Klang
  • Alte Geige von Neuner & Hornsteiner, nach Landolfi, 1929
  • Hübsche alte Markneukirchner Violine, um 1940 - Öllack
  • Feiner, ungestempelter Meister-Cellobogen, Markneukirchen, 1910/1920
  • Feiner, silbermontierter Cellobogen, Gustav Prager, um 1930
  • Mario Gadda, moderne Italienische Geige nach Oreste Candi, 1984
  • 1/8 - französische 1/8 Geige von J.T.L.
  • Mario Gadda, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • Alte Deutsche Geige nach Maggini, Markneukirchen um 1900
  • Deutscher Geigenbogen, Silber: Kräftig, warm, weich im Klang
  • Sehr guter, aktiver deutscher Geigenbogen um 1930, Johannes Adler
  • Hochwertige und interessante Geige aus Markneukirchen, um 1850
  • Sehr schönes Wiener Cello, um 1800 - 1820
  • 3/4 - kraftvolle deutsche 3/4 Geige, wahrscheinlich A. C. Glier
  • Alte Tschechische Violine - "The Metro Violin Class"
  • ÜBERARBEITET UND OPTIMIERT: Mittenwalder Geige, Johann Reiter 1961
  • Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Feine Markneukirchener Meistergeige, 1940er Jahre: Großer, gereifter Ton
  • Deutscher Geigenbogen, W.E. Dörfler