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Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Decke Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Decke Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Boden Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Boden Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Zargen Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Zargen Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Schnecke Violine
Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari - Schnecke Violine
Inventarnr.: A56
Herkunft: Cremona
Erbauer: Daniele Scolari
Bodenlänge: 35,3 cm
Jahr: 2003

Zeitgenössische Cremoneser Meistergeige, Daniele Scolari

Die elegante Schönheit dieser jungen italienischen Meistervioline und ihr strahlend heller, kraftvoller und großer Klang repräsentieren die exzellente Qualität, die der zeitgenössische Cremoneser Geigenbau seit den 1950er Jahren zurückgewonnen hat. Zu den hervorragenden Meistern im Umfeld der Internationalen Geigenbauschule zählt auch der Erbauer dieser Violine, der 1961 in Cremona geborene Daniele Scolari. Bis 1979 absolvierte er seine Ausbildung an der Scuola die Liuteria bei Gio Batta Morassi, der in dieser Zeit das Amt des Maestro Liutai innehatte – und als solcher maßgeblich zum neuen Aufschwung Cremonas beitrug. Seinen eigenen Stil ließ Daniele Scolari ab 1980 in der Werkstatt seines älteren Bruders Giorgio reifen, die beide seither gemeinsam führen. Mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen der Wettbewerbe von Bagnacavallo in den Jahren 1984, 1986 und 1988 erhielt Daniele Scolari namhafte Auszeichnungen. Seit 1996 lehrt er selbst an der Geigenbauschule, die heute auch den Erfahrungsschatz der modernen, auf Meister wie Sgarabotto und Morassi zurückgehenden italienischen Geigenbautradition pflegt – ohne ihre Verpflichtung auf die Cremoneser Klassiker je vernachlässigt zu haben. So hat sich Daniele Scolari bei der hier angebotenen Geige am Vorbild Guarneris orientiert und eine höchst überzeugende Interpretation seines Modells geschaffen, die mit ihrem reichhaltigen, orangefarbenen Öllack zugleich von einer auffallenden, modernen Ästhetik bestimmt wird. Für den einteiligen Boden wählte er aus der Schwarte geschnittenen Ahorn mit vorzüglichen akustischen Eigenschaften und wunderschöner Maserung, die sich über die Zargen bis zur charaktervoll geschnitzten, großen Schnecke fortsetzt. Diesem selbstbewussten Akzent korrespondieren die schlanke Form des etwas kleiner gehaltenen Korpus und die leichte, detailreiche Ausführung der F-Löcher. Nach einer sorgfältigen Durchsicht unserer Geigenbauer empfehlen wir diese feine Meistergeige als erstklassige Meisterarbeit in ausgezeichnetem und sofort spielfertigem Zustand. Im Preis inbegriffen ist ein Originalzertifikat von Daniele Scolari.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • 18. Jahrhundert: Feine Violine von Franz Knitl, Freising, 1789 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Ernst Heinrich Roth, alte Bubenreuther Geige von 1955
  • Französischer Geigenbogen aus Kriegsjahren, Mirecourt, wahrscheinlich Morizot Frères - Unikat
  • Jean-Joseph Martin, feiner Französischer Geigenbogen für J. Hel, um 1880 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • 3/4 - Alte Französische 3/4 Geige, Stradivari - Modell
  • Wahrscheinlich belgischer Geigenbogen, L. Dolphyn, Bruxelles
  • 1/2 - Französischer 1/2 Geigenbogen mit edlem Klang
  • Moderne Meistergeige, wahrscheinlich Englisch, um 1970
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Dunkler, brillianter Klang: Moderne deutsche Geige aus Markneukirchen
  • Antike Mittenwalder Violine, Neuner & Hornsteiner, 1912
  • Zeitgenössische Französische Geige, Alain Moinier, Mirecourt, 1992 No. 57
  • 3/4 - deutsche 3/4 Geige, Markneukirchen, um 1930
  • Schülergeige von Meinel & Herold, Klingenthal, um 1940
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • 3/4 - sehr schöne, antike französische Mansuy Geige
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1750 (Zertifikat Etienne Vatelot)
  • Englische Geige von Dykes & Sons, London (W.E. Hill & Sons Registraturnummer)
  • 3/4 - alte deutsche 3/4 Geige, wahrscheinlich August Clemens Glier
  • Feiner H. R. Pfretzschner Geigenbogen, um 1910
  • Officina Claudio Monteverde, Cremona 1923: Italienische Geige
  • 3/4 - Antike Französische 3/4 Geige, um 1880
  • Eckart Richter, zeitgenössische Meistergeige, Markneukirchen
  • Feine Englische Violine, 19. Jahrhundert, für Solisten