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Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Decke
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Decke
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Boden
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Boden
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Zargen
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Zargen
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Schnecke
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Schnecke
Inventarnr.: 4651
Herkunft: Mittenwald
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 37,8 cm
Jahr: um 1800
Klang: Gereift, warm, silbrig

Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800

In der Blütezeit des Mittenwalder Geigenbaus um 1800 entstand diese feine Bratsche, ein seltenes Zeugnis erstklassiger, traditioneller Handwerkskunst, wie sie in den besten Werkstätten dieser bedeutenden Geigenbauregion gepflegt wurde. Das recht kleine Modell ist mit einer Korpuslänge von etwa 38 cm komfortabel zu spielen; sein gereifter, silbriger und warmer, runder Klang erlaubt nuancierte Interpretationen, die von einer vorzüglichen Resonanz getragen werden. Diese hohe musikalische Qualität ist nicht zuletzt den edlen Tonhölzern zu verdanken, die der namentlich leider nicht bekannte Erbauer dieser Bratsche auswählte: Die mitteljährige Fichte der Decke und der mild geflammte Ahorn des einteiligen Bodens sind typische Hölzer der Karwendelregion und überzeugen sowohl ästhetisch als auch durch ihre klanglichen Eigenschaften. Die Jahrhunderte haben charaktervolle Spuren auf dem rotbraunen Originallack hinterlassen, der das mit wenigen Restaurierungen, vorwiegend an den Zargen, sehr gut erhaltene Instrument bedeckt und seine makellose, antike Erscheinung unterstreicht. Diese historische Rarität des süddeutschen Streichinstrumentenbaus wurde in unserer Fachwerkstatt sorgfältig restauriert und spielfertig hergerichtet, als besondere Empfehlung für anspruchsvolle Bratschisten.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Moderne Mittenwalder Bratsche, Matthias Klotz 1982
  • Deutsche Geige nach Giovanni Paolo Maggini, Lowendall, um 1880
  • 18. Jahrhundert: Feine Violine von Franz Knitl, Freising, 1789 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Ernst Heinrich Roth, alte Bubenreuther Geige von 1955
  • Französischer Geigenbogen aus Kriegsjahren, Mirecourt, wahrscheinlich Morizot Frères - Unikat
  • Jean-Joseph Martin, feiner Französischer Geigenbogen für J. Hel, um 1880 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • 3/4 - Alte Französische 3/4 Geige, Stradivari - Modell
  • Wahrscheinlich belgischer Geigenbogen, L. Dolphyn, Bruxelles
  • 1/2 - Französischer 1/2 Geigenbogen mit edlem Klang
  • Moderne Meistergeige, wahrscheinlich Englisch, um 1970
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Dunkler, brillianter Klang: Moderne deutsche Geige aus Markneukirchen
  • Antike Mittenwalder Violine, Neuner & Hornsteiner, 1912
  • Zeitgenössische Französische Geige, Alain Moinier, Mirecourt, 1992 No. 57
  • 3/4 - deutsche 3/4 Geige, Markneukirchen, um 1930
  • Antike Sächsische Geige, Schuster & Co., nach Jakob Stainer
  • Schülergeige von Meinel & Herold, Klingenthal, um 1940
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • 3/4 - sehr schöne, antike französische Mansuy Geige
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1750 (Zertifikat Etienne Vatelot)
  • Englische Geige von Dykes & Sons, London (W.E. Hill & Sons Registraturnummer)
  • 3/4 - alte deutsche 3/4 Geige, wahrscheinlich August Clemens Glier
  • Feiner H. R. Pfretzschner Geigenbogen, um 1910
  • Officina Claudio Monteverde, Cremona 1923: Italienische Geige