Suche:
corilon violins
pId1
Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1750 - Decke
Giulio Cesare Gigli, feine römische Violine um 1750 - Boden
Giulio Cesare Gigli, feine Geige um 1750 - Zargen
Giulio Cesare Gigli, feine Geige um 1750 - Schnecke

Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1750 (Zertifikat E. Vatelot)

Diese alte italienische Meistergeige ist ein hochinteressantes und zugleich seltenes Instrument der Zeit um 1750, das mit seinem strahlenden, großen Klang hohen solistischen Ansprüchen genügt. Sein Erbauer Giulio Cesare Gigli, von dem nur wenige Arbeiten erhalten geblieben sind, gehörte nach jüngeren Forschungsergebnissen zur römischen Schule. Sie ist an den offenkundigen stilistischen Beziehungen zwischen Giulio Cesare Gigli und den seines Lehrers Michael Platner nachzuvollziehen; eine Verbindung, durch die Giulio Cesare Gigli zum Erben des großen David Tecchler wurde, der Michael Platner – als Lehrmeister oder Partner – klar beeinflusste. In diesem noch weitgehend ungeschriebenen Kapitel der Geigenbaugeschichte stellt die hier angebotene Violine einen Mosaikstein dar, dessen Authentizität durch ein Zertifikat des international renommierten Experten bestätigt wird. Wie viele erstklassige italienische Geigenbauer zeigt auch Giulio Cesare Gigli seine Meisterschaft mit einem unkonventionellen Gestus, der sich hier etwa in der Verwendung leicht wurmstichigen Holzes und einer eigenwilligen Führung der recht breiten Randeinlage artikuliert. Die Schnecke - eine unwesentlich spätere Ergänzung aus anderer, hochinteressanter Hand - ist eine großartige Arbeit virtuoser Handwerkskunst. Die Sorgfalt und Sensibilität, mit der eine unbekannte, spätere Hand die originalen Zargen durch neue ersetzte, dokumentiert die große Wertschätzung, die diesem vorzüglichen Instrument zu Recht entgegengebracht wurde. Nach einer angemessenen Überarbitung der Geigenbauer in unserer Werkstatt überzeugt diese Rarität des klassischen italienischen Geigenbaus mit ihrem klaren und machtvollen Klang, der anspruchsvollen Musikern interessante Interpretationsmöglichkeiten erschließt.

Im Preis inbegriffen ist ein Zertifikat zur Wertbestätigung.

Inventarnr.: 4093
Herkunft: Rom
Erbauer: Giulio Cesare Gigli
Bodenlänge: 35,6 cm
Jahr: circa 1750
Neuzugänge in unserem Katalog:
  • Mozartbogen - leichter, aktiver Geigenbogen, Silber, Deutschland
  • Markneukirchner Geigenbogen, um 1930, warm und weich im Klang
  • Sehr guter Silbermontierter Bratschenbogen, Deutschland, um 1980
  • Feiner englischer Geigenbogen, Frank Napier / W. E. Hill & Sons
  • Feine Prager Meistergeige, Alois Bittner, 1930, No. 75
  • Eckart Richter, zeitgenössische Meistergeige, Markneukirchen
  • 18. Jahrhundert: Markneukirchener Bratsche, um 1780 / 1790
  • 1/4 - Feiner französischer 1/4 Geigenbogen, Morizot Frères (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Deutsche Markneukirchener Geige nach Guarneri, schöner roter Öllack
  • Kraftvolle antike sächsische Geige, nach Jakob Stainer
  • Deutsche Markneukirchener Geige, Heinrich Th. Heberlein Jr., 1937
  • Französische Geige aus Mirecourt, um 1900
  • Hervorragende französische Violine, Amedee Dieudonne, 1945
  • Hochwertige und interessante Geige aus Markneukirchen, um 1850
  • Deutscher Geigenbogen, W.E. Dörfler
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Seltene deutsch-englische Violine, Arnold Voigt, London, um 1890
  • Zeitgenössische Markneukirchener Meisterbratsche für Solisten, Jochen Voigt, 1982
  • Italienische Geige, Claudo Gamberini, circa 1930-50 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Historische Geige von Johann Georg Leeb, Preßburg, 1786 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Riccardo Bergonzi, zeitgenössische Cremoneser Meistergeige (Zertifikat R. Bergonzi)
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1750 (Zertifikat E. Vatelot)
  • Mario Gadda, moderne Italienische Geige nach Oreste Candi, 1984 (Zertifikat Mario Gadda)
  • Englische Bratsche von Alan McDougall