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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus

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pId1
Fine French master violin, Victor Aubry 1931
Feine französische Meistergeige, Victor Aubry, 1931
Violon francais de maitre, Victor Aubry, 1931
Violino francese di maestro, Victor Aubry 1931

ÜBERARBEITET UND OPTIMIERT: Feine französische Meistergeige, Victor Aubry, 1931

Aufwändig überarbeitet und klanglich perfektioniert:
Diese französische Meistervioline von Victor Aubry ist ein vorzüglich gelungenes Instrument nach Guarneri del Gesù und realisiert das sprichwörtliche Klangpotential dieses klassischen Geigenmodells in einer eindrucksvollen modernen Interpretation. Kraftvoll und obertonreich erfüllt ihr klarer, außergewöhnlich tragender Klang hohe solistische Ansprüche – und lässt das Talent eines Meisters erkennen, dessen volle Entfaltung wohl durch den Zweiten Weltkrieg verhindert wurde. Seit Dezember 1937 führte Victor Aubry die 1922 von seinem Vater Joseph Aubry in Mirecourt gegründete Werkstatt allein, und konnte in den wenigen und schweren Jahren bis zu seinem frühen Tod im September 1944 offenkundig kein umfangreiches Œuvre erschaffen. So ist die hier angebotene Geige eine vergleichsweise frühe Arbeit, die rund fünf Jahre nach dem Umzug der Familie Aubry nach Le Havre entstand. Die volle Wölbung des breit gehaltenen Korpus demonstriert die sichere Hand des jungen Geigenbauers, dessen exzellente Ausbildung sich in den vollendeten Proportionen der tief gestochenen Schnecke und dem fein gearbeiteten Wirbelkasten sichtbar ausdrückt. Die tiefe Flammung des sorgfältig gewählten, hochwertigen Ahorns setzt er durch die einteilige Ausführung des Bodens geschmackvoll in Szene und rundet ihre Erscheinung mit einem reichhaltigen Öllack ab, dessen dunkelrote Farbe die nordfranzösische Herkunft dieses Instruments selbstbewusst kennzeichnet. Schöne Patina und typische Nutzungsspuren bestimmen den antiken Charakter einer Violine, die sehr intensiv und erkennbar von einem sehr guten Musiker gespielt worden ist – und ihre Vorzüge in hervorragendem, unbeschädigtem Zustand bewahrt hat. Mehrere handschriftliche Signaturen im Inneren des Korpus belegen die Authentizität dieses seltenen Spitzeninstruments, das wir nach einer gründlichen Aufarbeitung in unserer Werkstatt sofort spielfertig anbieten.

Herkunft: Le Havre
Erbauer: Victor Aubry
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: 1931
Verkauft
Neuzugänge in unserem Katalog:
  • Französische Geige Nr. 388 von Amédée Dieudonné, 1948
  • Sehr empfehlenswerte französische Violine um 1850, süß im Klang
  • Kraftvolle Mittenwalder Violine von Ottomar Hausmann
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1920
  • Alter Deutscher Cellobogen, wahrscheinlich H. R. Pfretzschner, silber, kräftig und aktiv
  • Empfehlenswerte sächsische Geige mit warmem, resonantem Klang
  • Alte Geige von Neuner & Hornsteiner, nach Landolfi, 1929
  • Hübsche alte Markneukirchner Violine, um 1940 - Öllack
  • Feiner, ungestempelter Meister-Cellobogen, Markneukirchen, 1910/1920
  • Feiner, silbermontierter Cellobogen, Gustav Prager, um 1930
  • Mario Gadda, moderne Italienische Geige nach Oreste Candi, 1984
  • 1/8 - französische 1/8 Geige von J.T.L.
  • Mario Gadda, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • Alte Deutsche Geige nach Maggini, Markneukirchen um 1900
  • Deutscher Geigenbogen, Silber: Kräftig, warm, weich im Klang
  • Sehr guter, aktiver deutscher Geigenbogen um 1930, Johannes Adler
  • Hochwertige und interessante Geige aus Markneukirchen, um 1850
  • Sehr schönes Wiener Cello, um 1800 - 1820
  • 3/4 - kraftvolle deutsche 3/4 Geige, wahrscheinlich A. C. Glier
  • Alte Tschechische Violine - "The Metro Violin Class"
  • ÜBERARBEITET UND OPTIMIERT: Mittenwalder Geige, Johann Reiter 1961
  • Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Feine Markneukirchener Meistergeige, 1940er Jahre: Großer, gereifter Ton
  • Deutscher Geigenbogen, W.E. Dörfler