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Markneukirchener Meisterbratsche, Jochen Voigt, 1982 - Decke
Markneukirchener Meisterbratsche, Jochen Voigt, 1982 - Boden
Markneukirchener Meisterbratsche, Jochen Voigt, 1982 - Zargen
Markneukirchener Meisterbratsche, Jochen Voigt, 1982 - Schnecke

Kraftpaket: Zeitgenössische Markneukirchener Meisterbratsche, Jochen Voigt, 1982

Ein "Kraftpaket", ein vorzüglich gelungenes Meisterinstrument für professionelle Ansprüche ist die hier angebotene junge Bratsche von Jochen Voigt, der mit dieser Arbeit des Jahres 1982 einen kraftvollen Beleg für die Geltung und die Lebendigkeit der vogtländischen Geigenbautradition geschaffen hat. Voigt stammt aus einer weitverzweigten sächsischen Geigenbauerfamilie, deren Wurzeln sich über mehr als 300 Jahre zurückverfolgen lassen. Er selbst lernte bei seinem Vater Werner Voigt, einem Schüler Hermann Reichels, der sich als Mitarbeiter von Henry Werro in Bern, von Hans Leistner in Nürnberg sowie in der Stuttgarter Kochendörfer-Werkstatt einen guten Namen erworben hatte, um 1952 schließlich das renommierte Unternehmen M. & G. Voigt in Markneukirchen zu übernehmen. Sein Sohn Jochen Voigt, der die DDR im Jahr 1986 verließ, fand als Preisträger der internationalen Ausstellungen von Kassel, Mittenwald und Poznan, aber auch in der internationalen Fachpresse hohe Anerkennung – nicht zuletzt für seine hervorragende Lackarbeit, die der orange-braune Spiritus-Öllack dieser Bratsche repräsentiert. Er bedeckt Tonhölzer von erstklassiger Qualität, die sowohl ästhetisch als auch klanglich perfekt gewählt sind: Die mitteljährige Fichte der Decke und der eng geflammte Ahorn des zweiteiligen Bodens verbinden eine überaus harmonische Erscheinung mit feinen Details, die dem Instrument eine persönliche, unverwechselbare Note verleihen. Die handwerkliche Erfahrung und Präzision, die die gesamte Verarbeitung dieser Bratsche bestimmt, macht dem großen familiären Erbe Jochen Voigts alle Ehre. Neuwertig erhalten und mit dem Original-Etikett dieses interessanten Meisters versehen, überzeugt sie mit ihrem kräftigen, klaren und hellen, durchsetzungsfähigen Klang.

Inventarnr.: A65
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Jochen Voigt
Bodenlänge: 41,3 cm
Jahr: 1982
Neuzugänge in unserem Katalog:
  • Französische Geige Nr. 388 von Amédée Dieudonné, 1948
  • Sehr empfehlenswerte französische Violine um 1850, süß im Klang
  • Kraftvolle Mittenwalder Violine von Ottomar Hausmann
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1920
  • Alter Deutscher Cellobogen, wahrscheinlich H. R. Pfretzschner, silber, kräftig und aktiv
  • Empfehlenswerte sächsische Geige mit warmem, resonantem Klang
  • Alte Geige von Neuner & Hornsteiner, nach Landolfi, 1929
  • Hübsche alte Markneukirchner Violine, um 1940 - Öllack
  • Feiner, ungestempelter Meister-Cellobogen, Markneukirchen, 1910/1920
  • Feiner, silbermontierter Cellobogen, Gustav Prager, um 1930
  • Mario Gadda, moderne Italienische Geige nach Oreste Candi, 1984
  • 1/8 - französische 1/8 Geige von J.T.L.
  • Mario Gadda, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • Alte Deutsche Geige nach Maggini, Markneukirchen um 1900
  • Deutscher Geigenbogen, Silber: Kräftig, warm, weich im Klang
  • Sehr guter, aktiver deutscher Geigenbogen um 1930, Johannes Adler
  • Hochwertige und interessante Geige aus Markneukirchen, um 1850
  • Sehr schönes Wiener Cello, um 1800 - 1820
  • 3/4 - kraftvolle deutsche 3/4 Geige, wahrscheinlich A. C. Glier
  • Alte Tschechische Violine - "The Metro Violin Class"
  • ÜBERARBEITET UND OPTIMIERT: Mittenwalder Geige, Johann Reiter 1961
  • Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Feine Markneukirchener Meistergeige, 1940er Jahre: Großer, gereifter Ton
  • Deutscher Geigenbogen, W.E. Dörfler