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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus

corilon violins

Feiner deutscher Bausch-Meisterbogen

Dieser starke Geigenbogen stammt vermutlich aus der Leipziger Werkstatt Ludwig Bausch & Sohn, die der als „deutscher Tourte“ berühmte Ludwig Christian August Bausch (1805-1871) im Jahre 1863 gegründet hatte. Neben dem Bausch-Stempel über dem Frosch ist der Bogen mit einer weiteren Kennzeichnung „Saxony“ an der Unterseite der Stange versehen. Sie weist darauf hin, dass der Bogen für den Export in die U.S.A. gebaut wurde, und steht für das hervorragende Renommee, das sich der Name Bausch auf dem internationalen Musikinstrumentenmarkt erworben hatte. Aus dunkelbraunem Fernambuk ist die starke, runde Stange gearbeitet, die mit einem feinen, silbermontierten Ebenholzfrosch mit Pariser Auge und einem grün schillernden, eingefassten Perlmuttschub hochwertig ausgestattet ist. Das dreiteilige Beinchen hat einen charakteristischen, schmalen Ebenholzring. Bei einer Gesamtlänge von 74,4 cm und einem Gewicht von 62,2 g ist der Bogen sehr gut ausbalanciert, mit einem mittigen, breiten Schwerpunkt. Er erzeugt einen klaren, großen und kräftigen Klang.

2,000.00 €*
Verkauft
Inventarnummer: B130
Herkunft: Leipzig
Erbauer: Ludwig Bausch & Sohn
Gewicht: 61,8 g
Jahr: 1900 circa
Klang: Starkgroßklar