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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Prager Bratsche des 18. Jahrhunderts (verkauft)
Eine seltene Prager Bratsche des späten 18. Jahrhunderts. Das Instrument ist eine feine Meisterarbeit um 1790-1800, wahrscheinlich aus der Hand Johann Willers (1735-1826). Das Instrument ist abgesehen von einem Reparaturetikett unbezettelt, das Griffbrett ist mit der Nummer 503 gestempelt. Das Instrument ist mit einer Korpuslänge von knapp 38 cm für kleine Spieler bestens geeignet. Der Lack ist ein dicker dunkelroter Öllack mit hübschem Craquelée. Die Decke ist mit nur zwei kleineren F-Klappenreparaturen sehr gut erhalten. Die Schnecke und Zargen sind unbeschädigt. Der Boden stammt aus der Zeit um 1900 aus der Prager Gegend, der Boden innen mit Futter, jedoch ohne Stimmriss. Die Bratsche hat einen seltenen, sehr gut ausgeglichenen, eher klaren und hellen Klang mit gutem Volumen, Kraft, Farbreichtum und einem besonderen Charakter.
Herkunft: Prag
Erbauer: wahr. Johann Willer
Bodenlänge: 37,9 cm
Jahr: 1790 circa
Klang: warm, gut ausgeglichen, recht hell
