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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Geigenbogen von H. R. Pfretzschner
Dieser gute deutsche Geigenbogen wurde um das Jahr 1940 in der Markneukirchener Werkstatt von H. R. Pfretzschner gebaut. Er trägt die originalen Brandstempel dieses aus einer traditionsreichen Familie stammenden, renommierten Meisters auf Stange und Frosch. Der Bogen ist mit 55,7 g ein Leichtgewicht - die Gespinstwicklung ist entsprechend kurz gehalten und leicht, statt einer längeren Metallwicklung, die ein höheres Gewicht bedingen würde. Die mittelstarke, runde Stange ist aus bemerkenswert schönem rotbraunem Fernambuk gefertigt, der Ebenholzfrosch ist neusilbermontiert mit Perlmuttauge und weiß-grün schimmerndem Perlmuttschub. Seinen Schwerpunkt hat der insgesamt 74,1 cm lange Bogen im unteren Drittel zum Frosch. Der Bogen ist perfekt erhalten und entfaltet einen warmen, lieblichen, süßen Klang, spielbereit aufgearbeitet in unserer Werkstatt.
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: H. R. Pfretzschner
Gewicht: 55,7 g
Jahr: 1940 circa
Klang: warm, lieblich, süss
