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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Sächsische Bratsche, Markneukirchen um 1900
Dieses Instrument ist eine schöne sächsische Bratsche im kleineren Format, mit einer Korpuslänge von 38,7 cm. Um 1900 in Sachsen entstanden, ist das in Handarbeit gefertigte Instrument nach Modell und Ausführung typisch für die Schuster & Co. Werkstätten in Markneukirchen. Der transparente Lack der nach dem Vorbild Stradivaris gestalteten Bratsche ist sehr gut erhalten, mit nur wenigen Spielspuren. Unbeschädigt, rissfrei und perfekt erhalten wurde sie von unserem Geigenbauer mit neuen Wirbeln, Stimmstock, Steg und Pirastro-Saiten ausgestattet und kann sofort eingesetzt werden. Die Bratsche hat einen warmen, abgerundeten und über die Saiten gut ausgeglichenen Ton. Ihr Klang ist von warmem Charakter, dunkel und unten etwas weich, insgesamt mit gutem Volumen.
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: wahrscheinlich Schuster & Co.
Bodenlänge: 38,7 cm
Jahr: 1900 circa
Klang: warm, rund, dunkel, etwas weich
