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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Sehr gute Geige von Julius Heinrich Zimmermann
Der aus Sternberg stammende Julius Heinrich Zimmermann errichtete seine erfolgreichen Werkstätten Ende des 19. Jahrhunderts nach Leipzig auch in Petersburg, Moskau und Riga. Als Werkstattleiter beschäftigte er nur hochqualifizierte und ambitionierte Fachleute, welche den Zimmermanninstrumenten bald zu großer Wertschätzung verhalfen. So weiß auch diese, einer der oben genannten Werkstätten entstammende Geige, zu gefallen. Das sehr gut erhaltene Stück entzückt vor allem durch die herrlich enge Flammung des Bergahornbodens und durch den dicken, dunkelroten Ölhaltigen Lack. Der tiefgründige, warme und charaktervolle Klang steht dem gepflegten Äußeren des Instruments in keinster Weise nach. Warm und dunkel, doch auch klar, nachklingend und mit Substanz - diese Geige lässt sich sehr angenehm und leicht spielen.
Herkunft: Leipzig
Erbauer: Julius Heinrich Zimmermann
Bodenlänge: 35,5 cm
Jahr: 1920 circa
Klang: qualitativ, warm, dunkel
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