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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Silbermontierter Geigenbogen von H. R. Pfretzschner
Dieser rotbraune Geigenbogen wurde um das Jahr 1940 von Hermann Richard Pfretzschner in Markneukirchen gefertigt. Der Name H. R. Pfretzschner, der einen hervorragenden Ruf genießt, ist in den Schaft der oktagonalen Stange eingeprägt, die aus feinstem Fernambukholz gefertigt wurde und sehr kräftig ist. Der Frosch aus Ebenholz ist echtsilbermontiert und wird von einem weißen Perlmuttschub und einem Pariser Auge verziert. Er trägt ebenfalls eine Prägung Pfretzschners. Der spielfertig aufgearbeitete Bogen ist insgesamt 74,0 cm lang, sein gemessener Schwerpunkt liegt bei 27,5 cm vom Froschende. Der gefühlte Schwerpunkt liegt in der Mitte mit einer leichten Tendenz zur Spitze. Trotz des Gewichts von 63,7 g spielt sich der Bogen sehr agil und produziert einen kräftigen, runden und großen Klang.
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: H. R. Pfretzschner
Gewicht: 63,7 g
Jahr: 1940 circa
Klang: Groß, rund, stark
