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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Feiner deutscher Markneukirchner Geigenbogen
Von besonderer Schlichtheit und Eleganz ist dieser hundertjährige Bogen, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Markneukirchen entstanden ist. Die Stange ist rund und mittelstark, das rötliche Fernambukholz von herrlichem Glanz. Der schwarze Ebenholzfrosch gefällt durch seine klare Form und ist bewusst schnörkellos gestaltet. Ein durchgehender, weiß schimmernder Perlmuttschub ist seine einzige Zierde. Der Bogen misst 74,5 cm vom Frosch bis zur Spitze, sein gefühlter Schwerpunkt liegt in der Mitte in Richtung Frosch. Gemessen liegt er bei 26,5 cm vom Froschende. Der spielfertig hergerichtete Bogen liegt sehr gut in der Hand und spielt sich leicht und aktiv, wobei er helle, warme Klänge erzeugt.
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Unbekannt
Gewicht: 57,0 g
Jahr: 1910 circa
Klang: Hell, warm, süß
