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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Deutscher, silbermontierter Geigenbogen
Dieser oktagonale Geigenbogen ist das Werk eines erfahrenen Markneukirchner Bogenmachers, der das gute Stück um das Jahr 1910 anfertigte. Für die feste Stange verwendete er edles, braunes Fernambukholz, welches die nötige Spannung und Elastizität für einen sehr guten Geigenbogen besitzt. Für einen guten Griff sorgt ein schwarzes Daumenleder, für die reife Erscheinung der blanke Ebenholzfrosch und die Echtsilbergarnitur. Der Einschub ist aus weißem Perlmutt gefertigt, wie es beispielsweise auch für die Geigenbogen Pfretzschners verwendet wurde. Der Bogen misst insgesamt 74,0 cm und sein gemessener Schwerpunkt liegt bei 26,0 cm. Gefühlt liegt er mittig mit leichter Tendenz zur Spitze. Dieser schöne Geigenbogen produziert einen starken, hellen, klaren und präzisen Klang mit leichter Süße.
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Unbekannt
Gewicht: 61,2 g
Jahr: 1910 circa
Klang: hell, präzise, leicht süß
