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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Geigenbogen von Otto Dürrschmidt
Dieser gut erhaltene, oktogonale Geigenbogen stammt aus der Werkstatt des Markneukirchner Bogenmachers Otto Carl Dürrschmidt. Nach dessen Tod im Jahre 1922 wurde der Betrieb erfolgreich von seinen beiden Söhnen Kurt Otto und Carl Wilhelm weitergeführt. Sie behielten auch den traditionellen Brandstempel und das Logo mit den Initialen OD bei, die wir auch bei diesem Exemplar aus den 40er Jahren finden. Die Stange besteht aus kräftigem, rotbraunem Fernambukholz und trägt eine leichte Patina. Der Ebenholzfrosch ist silbermontiert, mit einem Perlmuttschub und Pariser Auge. Die Gesamtlänge des komplett aufgearbeiteten, spielfertigen Bogens beträgt 74,6 cm, sein gefühlter Schwerpunkt tendiert in Richtung Spitze, gemessen liegt er bei 28,0 cm. Ein Qualitäts-Bogen aus gutem Hause, für einen klaren, hellen, Klang, präzise und knackig beim Spiel.
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Otto Dürrschmidt
Gewicht: 61,3 g
Jahr: 1940 circa
Klang: klar, hell, präzise
