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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus
Feiner deutscher Geigenbogen, Markneukirchen
Dieser schöne deutsche Violinenbogen aus den 1920er Jahren ist eine hervorragende Markneukirchner Arbeit, vermutlich aus dem Umfeld des Bogenmachers A. E. Prager. Er wurde in Anlehnung an die Werke Sartorys gearbeitet, ein deutscher Modellstempel Sartory ist auf der Stange aufgebracht. Qualität und Verarbeitung sind sehr ordentlich, der Ebenholzfrosch ist echtsilbermontiert und mit Perlmuttschub und Pariser Auge ausgestattet. Die runde, dunkelrotbraune Fernambukstange ist weich, elastisch und kräftig zugleich. Für guten Halt sorgen ein braunes Daumenleder und eine silberne Gespinstwicklung. Der Bogen misst insgesamt 75,0 cm, sein gefühlter Schwerpunkt liegt mittig. Gemessen liegt er bei 28,0 cm vom Froschende. Beim Spiel erzeugt der Geigenbogen einen satten, runden und kraftvollen Ton.
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Unbekannt
Gewicht: 61,1 g
Jahr: 1920 circa
Klang: Satt, rund, kraftvoll
