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Markneukirchner Geigenbogen, um 1940 - Frosch
Markneukirchner Geigenbogen, um 1940 - Kopf

Markneukirchner Geigenbogen, um 1930, warm und weich im Klang

Aus Markneukirchen stammt dieser viel gespielte deutsche Geigenbogen, der in den 1930er Jahren von einem unbekannten, talentierten Bogenmacher gebaut wurde. Mit seiner guten Gewichtsverteilung, die ihn etwas schwerer erscheinen läßt als er ist, seinem warmen, süssen Ton bei seinem aktiven Spielcharakter übertrifft dieser Bogen die Anforderungen, die an einen Bogen dieser Preisklasse zu stellen sind. Leicht in der oberen Hälfte ist sein Schwerpunkt, der gemessen bei 25,8 cm der Gesamtlänge von 74,1 cm inklusive Beinchen liegt. Die oktagonale Stange ist von mittlerer Stärke wurde aus feinem, rotbraunem Fernambuk gefertigt und mit einem neusilbermontierten Ebenholzfrosch versehen, mit Perlmuttauge und gelblich schimmerndem Schub. Ein aktiver Bogen, der sich flüssig spielt und der einen warmen, weichen Klang erzeugt und damit hervorragend zu Geigen mit brilliantem, vielleicht etwas zu scharfem Klang passt. Ein kleines Malheur vom Umblättern auf der Notenbank am oberen Teil des Kopfes, auf der rechten Seite, ist ein Makel rein optischer Natur und begründet den niedrigen Preis des Bogens.

Inventarnr.: B738
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Unbekannt
Gewicht: 55,4 g
Jahr: 1930 circa
Klang: Warm, weich
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