Suche:
corilon violins

Suche

Instrumenten-Finder

Welchen Klang suchen Sie?
Sie können nur eine oder mehrere Eigen­schaften auswählen und beliebig kombinieren.

Instrumente
Herkunft
Jahr
Klang

Archiv

Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Barockbogen für Barockbratsche, Barock Bratschenbogen
Barockbogen für Barockbratsche, Barock Bratschenbogen
Barockbogen für Barockbratsche, Barock Bratschenbogen
Baroque viola bow, England, circa 1800
Baroque viola bow, England, circa 1800
Herkunft: England
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 62,3 g
Jahr: circa 1800
Archiv

Barockbogen für Bratsche, England um 1800

Dieser frühe Barockbogen ist eine äußerst seltene Arbeit für Barockbratsche aus der klassischen Epoche des Streichbogenbaus um 1800, mit ausgezeichneten Spiel- und Klangqualitäten. Er entstand in der Übergangszeit vom Barockbogen – mit seiner typischen konvexen Biegung der Stange – zum Klassikbogen, für dessen konkaves Modell François Xavier Tourte bleibende Maßstäbe setzte. Während dieser Entwicklung florierten in Europa unterschiedliche Ansätze, um den veränderten Klanganforderungen insbesondere beim solistischen Spiel, aber auch im Ensemble gerecht werden zu können. Für die Barockbratsche sind nur äußerst wenige authentische Bögen aus dieser Zeit erhalten, die für die historisch informierte Interpretation von großem Interesse sind. Der hier angebotene Barock Bratschenbogen ist eine Arbeit von unverkennbarer englischer Provenienz, die der große Kopf der kräftigen, runden Stange aus dunkelbraunem Fernambuk offenbart. Sein aktives und lebendiges, reaktionsfreudiges Spielverhalten genügt hohen musikalischen Ansprüchen. Die schlichte, antike Ausstattung mit einem blanken Ebenholzfrosch und einem Beinchen aus Elfenbein ist charakteristisch für seine Entstehungszeit. Da das Original-Beinchen nicht mehr funktional war, wurde es durch ein anderes ersetzt, das auch um die Wende zum 19. Jahrhundert gefertigt wurde. Um den historischen Zusammenhang zu wahren, legen wir das ersetzte Beinchen dem Barockbogen bei. Nach einer sorgfältigen Aufarbeitung dieser Rarität in unserer Fachwerkstatt für Restaurierung bieten wir diesen 62,3 g schweren und 73,8 cm langen Barockbogen für die Barockbratsche in sofort spielfertigem Zustand an. Sein Schwerpunkt liegt mittig, mit einer leichten Tendenz zur oberen Hälfte; sein heller und zugleich warmer Klang ist flüssig, präzise und von überraschender Größe, die vielfältige musikalische Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet.

Bestellen Sie ein Zertifikat zur Wertbestätigung mit diesem Barockbogen, optional im Warenkorb.

Verkauft €

Share it, make it social


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Deutsche Geige. Antike sächsische Violine um 1880
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT Französische Geige, Charles Simonin, um 1860
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT Meistervioline aus Bayern, um 1800 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Moderne Bratsche, Markneukirchen
  • Sehr gute 4/4 Violine. Klassische sächsische Tradition, gebaut um 1920
  • Französischer Meisterbogen, ca.1890, Charles Nicolas Bazin (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Mario Gadda: Italienische Geige für Solisten, Mantova 1985 - strahlender Klang
  • NEUE KLANGPROBE: Markneukirchener Meisterbratsche von Jochen Voigt, 1982
  • Feiner und exzellenter Cellobogen. Kopie Eugene Sartory, Markneukirchen, 1910/1920
  • Antike Geige. Sachsen, nach Stradivari, um 1900
  • Deutsche Violine von C. A. Götz, 1937
  • Markneukirchener 3/4 Geige, um 1940
  • Markneukirchner Geige mit hellem Klang, um 1930
  • SALE Antike Mirecourter 3/4 Violine mit edlem Klang
  • Deutscher Geigenbogen. Sehr gute Spieleigenschaften
  • Cellobogen von Charles Nicolas Bazin, gebaut um 1905 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Matthias Klotz 1982: Mittenwalder Bratsche
  • Antike Mittenwalder Geige um 1850
  • Italienische Geige, Raffaele Calace e figlio 1929
  • MARMA, Silber-Geigenbogen nach Sartory, um 1920
  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT: Italienische Geige um 1920, Stefano Caponetti (Zertifikat Christian Lijsen)
  • Antike sächsische Geige nach Stainer um 1910
  • Elspeth Noble: Englische Geige nach Guarneri, 1991