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corilon violins
Mario Bedocchi italienische Bratsche (Zertifikat Eric Blot)
Mario Bedocchi italienische Bratsche (Zertifikat Eric Blot)
Mario Bedocchi italienische Bratsche (Zertifikat Eric Blot)
Mario Bedocchi, small Italian viola (certificate by Eric Blot)
Mario Bedocchi, small Italian viola (certificate by Eric Blot)
Mario Bedocchi, alto italiano
Mario Bedocchi, alto italiano
Mario Bedocchi, Italian viola - scroll
Mario Bedocchi, Italian viola - scroll
Inventarnr.: 3756
Herkunft: Reggio Emilia
Erbauer: Mario Bedochi
Bodenlänge: 39,0 cm
Jahr: 1922

Feine italienische Bratsche, Mario Bedocchi 1922 (Zertifikat Eric Blot)

Unter den zwölf Bratschen, die im Werk von Mario Bedocchi bekannt sind, ist die hier angebotene Viola mit ihrer Bodenlänge von nur 39 cm eine besondere Rarität. Während italienische Bratschen traditionell eher groß konzipiert sind, wählte Mario Bedocchi ein überaus spielfreundliches Format für dieses Instrument, das 1922 auf dem Zenit seiner Laufbahn entstand und seinen persönlichen Stil charaktervoll verkörpert. Sein individuelles Modell mit ausladenden Unterbügeln und fein geschnittenen F-Löchern formuliert eine ästhetische Position im Kontext der venezianischen Schule des späten 19. Jahrhunderts – zu deren Erben Mario Bedocchi als Schüler von Ettore Siega gehört, der ihn im Geist seiner Lehrmeister Eugenio Degani und Giovanni Schwartz ausbildete. So steht diese Viola am Beginn einer überaus erfolgreichen Phase in der Biographie Mario Bedocchis, deren Marksteine mehrere Auszeichnungen bei den Wettbewerben und Ausstellungen in Rom 1923, 1927 und 1929, in Lodi 1929 und in Padua 1931 sind. Die elegant und mit feinem Sinn gestochene Schnecke, die makellos schöne Randarbeit und die souverän gewählten, exzellenten Tonhölzer lassen erkennen, dass Bedocchi den Weg zu diesem Instrument mit einem kompromisslosen Qualitätsanspruch und der Kreativität eines reifen Meisters gegangen ist. Eine kleine Harzgalle auf der Decke, die schon beim Bau vorhanden war und sich unter dem Originallack befindet, nahm er bewusst in Kauf, ebenso eine reizvolle Unregelmäßigkeit der Maserung im unteren Bereich der Diskantseite, die er in bester italienischer Tradition inszenierte. Mehr noch als die unkonventionelle Ästhetik dieser italienischen Bratsche überzeugt jedoch ihr außergewöhnlich guter, ausgeglichener Klang, in dem sich warme und helle Töne zu einem höchst interessanten Charakter verbinden. Die Experten unserer Fachwerkstatt für Restaurierung haben sich bei einer gründlichen Durchsicht von ihrem perfekten, rissfreien und unbeschädigten Zustand überzeugt. Im Preis inbegriffen sind ein Zertifikat des renommierten Cremoneser Experten Eric Blot und eine zusätzliche Wertbestätigung über € 25.000 von Claude Lebet.

Bestellen Sie ein Zertifikat zur Wertbestätigung mit dieser Bratsche, optional im Warenkorb.


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  • Amerikanische Geige von William Wilkanowski, Brooklyn 1938
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  • Sächsische Violine. Geigenbaumeister Max Heiling
  • Markneukirchener Geige von Schuster & Co., 1942
  • Antike Sächsische Geige, wahrscheinlich Schuster & Co
  • Charaktervolle deutsche Geige, um 1870
  • Antike Markneukirchner Geige, um 1890
  • Markneukirchner Meistergeige. Violine um 1940
  • Schülergeige nach Stradivari. Violine aus Bubenreuth
  • Norddeutsche Violine von Richard Berger, Stralsund 1914
  • Geige aus Mittenwald. 1970er Jahre
  • Zeitgenössische Meistergeige von Marc de Sterke
  • Deutsche Geige aus den Hopf-Werkstätten, Taunusstein-Wehen
  • Zeitgenössische italienische Geige von Giovanni Lazzaro, Padova 1990
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • Antike Böhmische Meistergeige. Feine Kopie Johann Georg Thir, um 1900
  • Antike französische 3/4 Geige. Wahrscheinlich J.T.L.
  • François Fent, eine feine französische Bratsche, 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Marcello Martinenghi, 1949: Feine italienische Bratsche (Zertifikat Eric Blot)