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Anton Jais Bratsche - Decke
Anton Jais Bratsche - Decke
Anton Jais Bratsche - Decke
Anton Jais Bratsche, Mittenwald -  Boden
Anton Jais Bratsche, Mittenwald -  Boden
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Zargen
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Zargen
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Schnecke
Feine Bratsche, Mittenwald, um 1800 - Schnecke
Inventarnr.: 4651
Herkunft: Mittenwald
Erbauer: Anton Jais
Bodenlänge: 37,8 cm
Jahr: Ende 18. Jahrhundert
Klang: Gereift, warm

Zierliche Mittenwalder Bratsche, Anton Jais um 1790 (Zertifikat Hieronymus Köstler)

In der Blütezeit des Mittenwalder Geigenbaus Ende des 18. Jahrhunderts entstand diese feine Bratsche von Anton Jais, ein seltenes Zeugnis erstklassiger, traditioneller Handwerkskunst, wie sie in den besten Werkstätten dieser bedeutenden Geigenbauregion gepflegt wurde. Unter ihnen kommt Anton Jais, dem zu Unrecht wenig bekannten Erbauer dieses Instruments, eine besondere Rolle zu. Obwohl er als Sohn des Geigenbauers Franz Jais in der lokalen Klotz-Tradition verwurzelt ist, prägt seine Arbeit ein im Detail höchst individueller, fein differenzierter Stil mit Einflüssen von Mathias „Hofschmied“ Hornsteiner. In ihm lässt Anton Jais eine klare Orientierung am Modell Jakob Stainers erkennen, sucht aber gern Anleihen bei dem italienischen Klassiker Amati; nicht zuletzt gehört seine vorzügliche Rand- und Einlagearbeit zu den Merkmalen, in denen seine persönliche Note besonders klar zum Ausdruck kommt. Das recht kleine Modell ist mit einer Korpuslänge von etwa 38 cm komfortabel zu spielen; sein gereifter, warmer, runder Klang erlaubt nuancierte Interpretationen, die von einer vorzüglichen Resonanz getragen werden. Diese hohe musikalische Qualität ist nicht zuletzt den edlen Tonhölzern zu verdanken, die Anton Jais für diese Bratsche auswählte: Die mitteljährige Fichte der Decke und der mild geflammte Ahorn des einteiligen Bodens – eine typische Wahl dieses Geigenbauers, der maßvoll weite Maserungen des Deckenholzes bevorzugte – sind typische Hölzer der Karwendelregion und überzeugen sowohl ästhetisch als auch durch ihre klanglichen Eigenschaften. Die Jahrhunderte haben charaktervolle Spuren auf dem rotbraunen Originallack hinterlassen, der das mit wenigen Restaurierungen, vorwiegend an den Zargen, sehr gut erhaltene Instrument bedeckt und seine makellose, antike Erscheinung unterstreicht. Diese historische Rarität des süddeutschen Streichinstrumentenbaus wurde in unserer Fachwerkstatt sorgfältig restauriert und spielfertig hergerichtet, als besondere Empfehlung für anspruchsvolle Bratschisten. Wird verkauft wird Zertifikat des Stuttgarter Experten Hieronymus Köstler.

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