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corilon violins
René Morizot Bratsche
René Morizot Bratsche
René Morizot Bratsche
René Morizot Bratsche, zweiteiliger Ahornboden
René Morizot Bratsche, zweiteiliger Ahornboden
Inventarnr.: 5213
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: René Morizot
Bodenlänge: 41,8 cm
Jahr: 1932
Klang: Gereift, klar
NEU

René Morizot: Interessante französische Bratsche, 1932

Diese Bratsche von René Morizot gewährt einen interessanten Einblick in eine der berühmtesten Werkstätten der französischen Instrumentenbaugeschichte – das Haus „Morizot, père et frères“, in dem Louis Morizot mit seinen Söhnen hervorragende Streichbögen in der Nachfolge des großen Eugène Sartory baute. Mit fünf seiner sechs Söhne, um genau zu sein – denn René Morizot war als einziges Mitglied der Familie nicht Bogen-, sondern Geigenbauer geworden. Im Jahr 1932, in dem die hier angebotene Viola entstand, hatte er gerade seine Ausbildung bei Emile Audinot abgeschlossen und arbeitete unter einem Dach mit seinen Brüdern und seinem Vater, um sich 1939 schließlich selbständig zu machen. Nach überstandener Kriegsgefangenschaft gründete er seine Werkstatt neu und avancierte zum Leiter der École nationale de lutherie in seiner Heimatstadt, wo er von 1962–1982 unterrichtete und zum einflussreichen Lehrer einer Generation von Geigenbauern wurde. Das typische, breite Mirecourter Modell dieser Bratsche stellt den jungen Morizot als perfekt ausgebildeten und sensiblen Handwerker vor, der die große Tradition seiner Heimat in der Tiefe durchdrungen hat und ihre Standards souverän beherrscht. Erstklassige Tonhölzer mit besten Schwingungseigenschaften und einer ansprechenden, nicht zu spektakulären Maserung wählte René Morizot für ein Instrument aus, das mit seinem klaren und gereiften, höchst angenehmen Klang überzeugt. Wenige Gebrauchsspuren, die bei einem offenkundig gern gespielten Streichinstrument nicht überraschen, vollenden den Charakter des rotbraunen Lackes, der auf einer goldgelben Grundierung hübsche Strahlkraft entfaltet. Rissfrei erhalten und spielfertig hergerichtet nach einer gründlichen Durchsicht in unserer Fachwerkstatt empfehlen wir diese Viola anspruchsvollen Musikern, die den unverkennbaren Stil des modernen französischen Geigenbaus schätzen.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Jean-Joseph Martin, Feiner französischer Geigenbogen um 1880
  • Antike Mittenwalder Violine, gebaut um 1920
  • Antike französische 3/4 Geige mit kraftvollem Klang - J.T.L.
  • Dunkler, gereifter Klang: Geige aus Markneukirchen um 1910
  • Leichter Deutscher Geigenbogen. Knopf Werkstatt, um 1880
  • Moderner Silber Meister - Geigenbogen. Roderich Paesold, 1970'er Jahre
  • Italienische Solistengeige. Luigi Mozzani, Rovereto 1930 (Zertifikat Franke)
  • Norddeutsche Meistergeige, Franz Reber, Bremen
  • Französischer Bratschenbogen, J.P. Gerard, 1980er Jahre
  • Französische J.T.L. Geige, um 1920, "J. Kochly"
  • Mittenwalder Geige. Gebaut um 1960, Orchestergeige
  • Antike Französische Breton Geige. Mirecourt, um 1930
  • Alte Französische Geige. Collin-Mézin (fils), 1927, "Le Victorieux", No. 412
  • SALE Moderne Italienische Geige, wahrscheinlich Mario Gadda Mantova
  • SALE Eugène Nicolas Sartory: Französischer Geigenbogen von E. Sartory (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • René Morizot: Interessante französische Bratsche, 1932
  • Italienische Geige, Raffaele Calace e figlio 1929
  • Moderne Meistergeige, Kopie Gaetano Chiocchi
  • Feiner Cellobogen, Joseph Alfred Lamy Pere, Paris, um 1885 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Professionelle elektrische Geige, Wolfgang Löffler "e-Strings" (Meistergeige)
  • Guter Markneukirchner Schüler-Geigenbogen, C. A. Hoyer
  • Feiner Deutscher Meisterbogen, Nürnberger Schule
  • August Rau, Feiner deutscher Cellobogen
  • Neuner & Hornsteiner Geige, Mittenwald um 1900