Suche:
corilon violins
Prosper Colas Cellobogen
Prosper Colas Cellobogen
Prosper Colas Cellobogen
Prosper Colas Cellobogen, Kopf
Prosper Colas Cellobogen, Kopf
Inventarnr.: B811
Herkunft: Paris
Erbauer: Prosper Colas
Bodenlänge: 67,2 g
Jahr: um 1890

Französischer Cellobogen - Prosper Colas um 1890 (Zertifikat J.-F. Raffin)

Rund zwanzig Jahre nach seiner Ankunft in Paris baute Prosper Colas diesen leichten, aber kraftvollen Cellobogen, der in seiner vollendet gelungenen Ausarbeitung und mit seinen hervorragenden musikalischen Eigenschaften exemplarisch für die produktivste und erfolgreichste Phase im Werk dieses französischen Meisters steht. Er reflektiert zugleich den dominanten Einfluss J. B. Vuillaumes, der Colas 1871 wahrscheinlich aus seiner Heimat im Département Meurthe-et-Moselle nach Paris geholt hatte. In J. B. Vuillaumes berühmten Werkstatt fand Prosper Colas – wie mancher andere große Meister des französischen Geigen- und Streichbogenbaus dieser Epoche – nicht nur Arbeit und Inspiration, sondern den Zugang zu seiner eigenen Karriere, an deren Höhepunkt er selbst mehrere Mitarbeiter in einer gut etablierten Werkstatt beschäftigte. So folgt Prosper Colas auch mit dem hier angebotenen Cellobogen treu dem Modell Vuillaumes und verstärkt die ausgezeichneten natürlichen Eigenschaften der rund gehobelten Stange mit größter Sensibilität und souveräner handwerklicher Virtuosität. Ihre hohe Spannkraft und Festigkeit übersetzt Prosper Colas durch die perfekte Balance des insgesamt nur 67,2 g leichten Bogens in überaus angenehme, komfortable und differenzierte Spieleigenschaften sowie einen klaren, kraftvollen Ton von unverkennbarer französischer Provenienz. Ein Zertifikat des führenden Experten für den französischen Streichbogenbau J. F. Raffin belegt die Authentizität dieses Bogens, der Prosper Colas Originalstempel trägt und in perfektem, unbeschädigtem Zustand für anspruchsvolle, virtuose Interpretationen zu empfehlen ist.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Italienische Geige, Romedio Muncher, Cremona 1929
  • Antike Mittenwalder Geige. Neuner & Hornsteiner, um 1860
  • Atelier Charles Le Lyonnais, feine Französische Violine, Nantes 1939
  • Sächsische Meistergeige - 19. Jahrhundert um 1870
  • Raffaello Bozzi bei Antonio Monzino: Italienische Geige
  • Amerikanische Geige von William Wilkanowski, Brooklyn 1938
  • H. Derazey: Feine Violine aus der Werkstatt von Jean-Joseph Honoré Derazey
  • Sächsische Violine. Geigenbaumeister Max Heiling
  • Markneukirchener Geige von Schuster & Co., 1942
  • Antike Sächsische Geige, wahrscheinlich Schuster & Co
  • Charaktervolle deutsche Geige, um 1870
  • Antike Markneukirchner Geige, um 1890
  • Markneukirchner Meistergeige. Violine um 1940
  • Schülergeige nach Stradivari. Violine aus Bubenreuth
  • Norddeutsche Violine von Richard Berger, Stralsund 1914
  • Geige aus Mittenwald. 1970er Jahre
  • Zeitgenössische Meistergeige von Marc de Sterke
  • Deutsche Geige aus den Hopf-Werkstätten, Taunusstein-Wehen
  • Zeitgenössische italienische Geige von Giovanni Lazzaro, Padova 1990
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz
  • Antike Böhmische Meistergeige. Feine Kopie Johann Georg Thir, um 1900
  • Antike französische 3/4 Geige. Wahrscheinlich J.T.L.
  • François Fent, eine feine französische Bratsche, 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Marcello Martinenghi, 1949: Feine italienische Bratsche (Zertifikat Eric Blot)