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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Eugène Nicolas Sartory: Der moderne Klassiker des Bogenbaus

Eugène Sartory. Zu Leben und Werk des großen Pariser Bogenbauers und klassischen Meisters seiner Kunst


Bögen des Pariser Meisters Eugène Sartory gehören seit mehr als 100 Jahren zu den gefragtesten Werken des modernen Bogenbaus. Seine ästhetisch vollendeten und hervorragend ausbalancierten Arbeiten sind als Weiterentwicklungen der Modelle von François Nicolas Voirins und Joseph Alfred Lamy Père zu interpretieren – und gelten als der klassische Standard des Streichbogens in der Tradition des großen François Xavier Tourte.

Übersicht:

 

Eugène Sartory Geigenbogen um 1925 Eugène Nicolas Sartory Geigenbogen

Eugène Sartory – Ausbildung und Reifezeit

Eugène Nicolas Sartory wurde am 22. September 1871 in Mirecourt geboren und erlernte die Kunst des Bogenbaus bei seinem Vater. Noch keine zwanzig Jahre alt, wurde er 1890 Mitarbeiter von Charles Peccatte in Paris und arbeitete wenig später für den legendären Joseph Alfred Lamy Père, um schon 1893 seine eigene Werkstatt am Boulevard Nouvelle zu eröffnen. In den folgenden zwölf Jahren führte Eugène Sartory sein individuelles Bogenmodell zur Reife, das er ein Leben lang in höchster und erstaunlich homogener Qualität fertigte – eine Qualität, die als eines der wichtigsten Charakteristika echter Sartory-Bögen gilt und ihre berühmten Spielqualitäten begründet.

E. Sartory – ein Markenzeichen höchster musikalischer Qualität und eines erlesenen Stils

Sowohl in seiner frühen Werkphase, in der Eugène Sartory vorwiegend mit dunklem Fernambuk arbeitete, als auch in der späteren, „helleren“ Zeit verlieh er seinen Bögen oft eine besonders hochwertige Ausstattung mit Ebenholz, feinsten Silber- und Goldmonturen, Schildpattarbeiten und Daumenleder aus Eidechsenhaut. Kompakte und perfekt geformte Köpfe gehören zu den markantesten Erkennungszeichen der „Handschrift“ Sartorys.

Rang und Wirkung von Eugène Sartory

Die überragende Bedeutung, die Eugène Nicolas Sartor< in der Musikwelt frühzeitig erlangte, ist an den um 1920 einsetzenden zahlreichen Kopien und Fälschungen seiner Bögen ablesbar – und, in kurioser Weise, an dem irrtümlichen Nachruf, den „The Violinist“ im Jahr 1914 auf den vermeintlich im Ersten Weltkrieg gefallenen Meister veröffentlichte. Klassischen Rang erlangte E. Sartory schließlich nicht zuletzt durch seine Mitarbeiter, deren Arbeit er entscheidend beeinflusste: Louis Morizot (1874-1957) in Paris und Hermann Prell (1875-1925) in Markneukirchen wurden selbst international bekannte Bogenbauer. Louis H. Gillet (1891-1970), der von vielen Solisten als ein Sartory ebenbürtiger Meister angesehen wird, arbeitete von 1934 bis zu seinem Tod am 5. März 1946 mit Eugene Sartory zusammen.


Feine Bögen von Eugène Nicolas Sartory unserem Online-Katalog:

Eugène Nicolas Sartory, Geigenbogen um 1925 (Zertifikat J.-F. Raffin)

Violinbogen von Eugène Nicolas Sartory (Zertifikat J.F. Raffin)

Sammlerstück: Feiner Geigenbogen von E. Sartory mit Originalwicklung (Zertifikat J. F. Raffin)


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J. & A. Beare, Beare's, London: Expertise im Wandel der Zeiten

Neuzugänge in unserem Katalog
  • Alte, sehr klangvolle Violine aus Sachsen/Böhmen
  • Hübsche alte Französische Geige von Laberte, Mirecourt
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • Antike Violine. Adolf Sprenger, Stuttgart
  • SALE Französischer Cellobogen - Joseph Alfred Lamy père (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • SALE Italienische Geige der Pollastri-Schule: Bruno Piastri, 1993
  • Französische Violine Nr. 15 von Pierre Claudot, Marseille
  • Markneukirchner Violine von Wilhelm Herwig
  • Feine deutsche 3/4 Geige. Um 1900 aus Sachsen
  • SALE Italienische Geige von Pierluigi Galetti, Cremona 1999
  • Antike Französische Geige. gebaut um 1880
  • NEUE KLANGPROBE George Chanot jun., feine englische Violine, London
  • Alte Markneukirchner Violine um 1940. Heller, klarer Ton
  • Englische Geige von Jeffery J. Gilbert, 1906
  • Alte Markneukirchener Geige. Paul Rammig, 1938
  • Alte Geige. Gebaut in Markneukirchen um 1940
  • Antike Geige aus Sachsen. Nach Jacobus Stainer, um 1920
  • Eugène Cuniot-Hury, französischer Geigenbogen (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Feines französisches Cello von Collin-Mézin, 1923 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Feiner Geigenbogen von Albert Nürnberger, um 1920 (Zertifikat Klaus Grünke)
  • Meistergeige nach Gaetano Chiocchi
  • Moderne Italienische Geige von Loris Lanini, 1927
  • Charles Louis Bazin - Französischer Geigenbogen
  • Markneukirchner Geigenbogen. Knopf Werkstatt, um 1880, heller, edler Ton