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Weitere Klingenthaler Geigenbauer-Familien


Klingenthaler Geigenbauer: Wichtige Familien neben der legendären Hopf-Dynastie


Die Tradition der großen Familie Hopf ist zum Inbegriff Klingenthaler Geigenbaukunst geworden, die aber von Anfang an durch weitere bedeutende Geigenbauer-Dynastien getragen und gepflegt wurde. Drei Familien werden auf dieser Seite kurz vorgestellt, weitere Anhaltspunkte bietet unsere (sicher nicht vollständige) Übersicht Klingenthaler Geigenbauer als PDF-Datei (ca. 140 KB).


Dörffel
Zu den böhmischen Exulanten, die den Klingenthaler Geigenbau begründet haben, gehört auch die Familie Dörffel. Während Caspar Hopf vermutlich der erste Geigenbaumeister seiner Familie war, übten mindestens Johann Georg (I.) und Michael Dörffel bereits in Graslitz (Kraslice) ihre Kunst aus. Johann Andreas Dörffel, der in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wirkte, wird zu den besten Geigenbauern Klingenthals gerechnet. Seine Instrumente sind in zahlreiche Sammlungen eingegangen.

Glass
Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts ist die Geigenbauer-Familie Glass in Klingenthal nachweisbar. Ihre Instrumente erwarben sich einen sehr guten Ruf, der zeitweise sogar an die legendären Hopf-Geigen heranreichte. Viele Mitglieder der Familie haben außerhalb Klingenthals Karriere gemacht und wurden damit – zum Teil internationale – Botschafter vogtländischer Geigenbaukunst. Ende des 18. Jahrhunderts begründete Christian Friedrich Glass die Bogenmacherei in Klingenthal.

Meisel
Die große Instrumentenbauer-Familie Meisel steht in mancherlei Hinsicht für die Öffnung des Klingenthaler Geigenbaus. Seit dem späten 18. Jahrhundert lösten sich wichtige Mitglieder der Familie von der spezifisch vogtländischen Hopf-Tradition und ahmten italienische Vorbilder nach. Zu ihnen gehört auch Amand Meisel (1828-1893), der ein international ausgezeichneter Meister wurde und sich um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Schlesien niederließ. Johann Christian Friedrich Meisel (gest. 1803) begründete die Klingenthaler Saitenmacherei.




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Zur Bewertung alter Geigen lesen Sie in unserem Ratgeber Die Geige: Auswahl, Herkunft und Wert.

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  • Kräftiger deutscher Geigenbogen, Richard Geipel
  • Feine italienische Bratsche von Marcello Martinenghi, 1949 (Zertifikat Eric Blot)
  • Moderne Markneukirchener Geige, kunsthandwerklicher Geigenbau, 1992
  • Jacques Camurat: französische Meistergeige aus Paris, 1958
  • Albert Nürnberger: Kraftvoller, silbermontierter Geigenbogen
  • Französische Meistergeige No. 34 von Paul Hilaire, 1950
  • Hübsche alte Böhmische Geige, um 1930
  • Feine Französische Violine, Andre Coinus, 1927
  • Antike Mittenwalder Geige um 1910, aus dem Lager Eugen Gärtner
  • Luigi Lanaro, moderne italienische Geige, 1975 (Zertifikat Eric Blot)
  • Jean-Joseph Honoré Derazey: Französische Violine (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Zeitgenössische Italienische Meistergeige, Virgilio Cremonini, 2012
  • Italienische Violine von Francesco Cossu, 1979
  • Ältere Italienische Geige mit goldenem Klang, 1970er Jahre
  • Giuseppe Lucci, feine Italienische Bratsche, Rom 1967 (Zertifikat Eric Blot)
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch
  • Dekorierte antike deutsche Klingenthaler Geige um 1850
  • Franco Albanelli, italienische Geige, Bologna 1997
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Hervorragende Violine von Mathias Heinicke, Schüler von Eugenio Degani, 1911
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen