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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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MARMA Geigenbogen nach Sartory, um 1920 - Frosch
MARMA Geigenbogen nach Sartory, um 1920 - Frosch
MARMA, silver violin bow after Sartory, approx. 1920
MARMA, silver violin bow after Sartory, approx. 1920
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: MARMA
Gewicht: 54,8 g
Jahr: 1920 circa
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MARMA, Silber-Geigenbogen nach Sartory, um 1920

Der große französische Bogenmacher Eugène Nicolas Sartory ist einer jener Meister, die ihr Handwerk weit über die Grenzen ihrer Heimat hinaus geprägt und zahlreiche Nachahmer gefunden haben. Der hier angebotene Geigenbogen ist ein exzellent gelungenes Beispiel für Sartorys Einfluss auf den sächsischen Streichbogenbau, für den nicht allein der bekannte Sartory-Schüler Hermann W. Prell steht. Auch der unbekannte Bogenmacher, der diesen Geigenbogen in den späten 1920er Jahren in den Markneukirchener Bogenmacher MARMA-Werkstätten von Karl Bauer fertigte und ihn mit dem entsprechenden Stempel versah, wusste die Prinzipien Sartorys anzuwenden: Mit seiner mittelstarken, runden Stange aus hellbraunem Fernambuk ist der 54,8 g wiegende Bogen leicht und elastisch. Auch die perfekte Gewichtsverteilung kommt dem französischen Vorbild sehr nahe: der Schwerpunkt dieses Bogens wird, bei einer Gesamtlänge von 74,6 cm, sehr mittig empfunden; exakt gemessen befindet er sich bei 26,8 cm. Der echtsilbermontierte Frosch aus Ebenholz ist mit einem Pariser Auge, silbernem Schub und Kapselbeinchen hochwertig und schön ausgestattet. In unserer Fachwerkstatt wurde der mit einigen angemessenen Spiel- und Altersspuren sehr gut erhaltene Geigenbogen vollständig aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet; wir empfehlen den MARMA Geigenbogen anspruchsvollen Musikern für seinen klaren Ton, der eine dunkel-nussige, typisch französische Note aufweist.

Verkauft €

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