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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Meisterbratsche, Böhmen um 1900 - Decke
Meisterbratsche, Böhmen um 1900 - Decke
Czech master viola
Czech master viola
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Böhmen
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 39,5 cm
Jahr: 1900 circa
Klang: Warm, eher hell, klar
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Meisterbratsche aus Böhmen, um 1900

Die charaktervolle Eleganz dieser antiken Meisterbratsche lässt die detailgetreue Orientierung ihres Erbauers an italienischen Vorbildern erkennen, die im Geigenbau des 19. Jahrhunderts ihre prägende Kraft entfaltet haben. Gleichwohl ist das Instrument die unverkennbare Arbeit eines böhmischen Meisters der Jahrhundertwende. Selbstbewusster Ausdruck dieser Herkunft ist, als besonders typisches Merkmal, die breit ausgeführte Randeinlage; die fein geschwungenen, nah am Rand stehenden F-Löcher und die geschmackvolle, mit größter Sorgfalt geschnitzte Schnecke lassen an die reiche Musikkultur denken, die insbesondere in den Städten Böhmens zu Hause war. In der Wahl der feinjährigen Fichte für die Decke und des tief geflammten Ahorn, aus dem der einteilige Boden gefertigt wurde, beweist der unbekannte Meister handwerkliche Erfahrung und ein feines ästhetisches Gespür. Ein leuchtend brauner Lack auf goldfarbenem Grund schützt und verziert diese qualitätvollen Tonhölzer. Mit einer minimalen, klanglich wirkungslosen Reparatur am Boden ist diese Viola ausgezeichnet gut erhalten und wurde in unserer Fachwerkstatt vollständig aufgearbeitet. Sofort spielfertig empfiehlt sie sich durch ihren eher hellen, warmen und klaren Ton.

Verkauft €

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  • Leichter, weicher Geigenbogen, Silberbogen, Deutschland
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