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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Meistervioline, Wiener Schule um 1780 - Decke
Meistervioline, Wiener Schule um 1780 - Decke
Boden
Boden
Zargen
Zargen
Schnecke
Schnecke
Herkunft: Wien
Erbauer: wahrscheinlich Thir-Familie
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1780 ca.
Klang: Fein, hell, silbrig
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Meistervioline, Wiener Schule um 1780

Mit ihrem außergewöhnlich schönen, silbrigen Klang qualifiziert sich diese antike Meistervioline besonders für die Kammermusik - eine kunstvolle Arbeit der alten Wiener Geigenbauschule um 1780, in der die Epoche Mozarts und Haydns greifbar wird. Viel spricht dafür, dass die Geige in einer Werkstatt der Familie Thir gebaut wurde, und damit aus einer der einflussreichsten Strömungen im Geigenbau Wiens stammt. Die hohe Wölbung des Instruments und der barocke Stil der zierlichen F-Löcher weisen sie als ein typisches Instrument der Zeit aus, in der die Hauptstadt der Donaumonarchie zur europäischen Musikmetropole avancierte und die klassische Form des Streichquartetts entstand. Die äußerst fein ausgeführte Randeinlage und die vollendete, ausdrucksvolle Schnitzkunst der Schnecke sind Zeugnisse erlesenen Kunsthandwerks. Dem hohen Alter dieser vorzüglich gearbeiteten Violine entsprechen der stark ausgedunkelte, dunkelrote Lack mit seiner interessanten Patina, und einige klanglich irrelevante Reparaturen; nach einer vollständigen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt für Restaurierung bieten wir diese echte Wiener Geige in bestem, sofort spielfertigem Zustand an, mit einem Zertifikat von Dykes & Sons, London aus dem Jahre 1924.

Verkauft €

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