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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Philipp Keller, Würzburg violin
Philipp Keller, Würzburg violin
Philipp Keller, Atelier Geige um 1900
Philipp Keller, Atelier Geige um 1900
Philipp Keller, violon ancien allemand
Philipp Keller, violon ancien allemand
Philipp Keller, violino tedesco
Philipp Keller, violino tedesco
Herkunft: Würzburg
Erbauer: Philipp Keller
Bodenlänge: 36,0 cm
Jahr: 1900 circa

Philipp Keller, Würzburger Atelier-Geige um 1900

Aus einer der interessantesten Werkstätten des süddeutschen Raumes stammt diese deutsche Geige, die um 1900 in der Werkstatt von Philipp Keller in Würzburg gebaut wurde. Phillipp Keller gehört zu den Geigenbauern, die ihr Handwerk über die Musik gefunden haben, und deren Arbeit von ihrer zusätzlichen Qualifikation als Instrumentalist profitierte. Schon während seines Cellostudiums am Würzburger Konservatorium interessierte sich der junge Musiker für den Geigenbau, und erlernte bei Friedrich Meindl en passant die Grundbegriffe dieser Kunst. Erfahrungen als Reparateur sammelte er noch als Cellist, an den Instrumenten seiner Orchester-Kollegen, und bildete sich durch intensives Literaturstudium und den Austausch mit wichtigen Meistern seiner Zeit stetig weiter. 1896 schließlich konnte er die Werkstatt Friedrich Meindls übernehmen und erwarb 1902 auch den Nachlass Karl Adam Hörleins, der zu den prägenden, innovativen Köpfen des süddeutschen Geigenbaus zählte. Dass Phillipp Keller auf diesem unkonventionellen Weg zu einem exzellenten Meister mit sehr individuellem Stil gereift war, beweist die hier angebotene Werkstatt-Violine eindrucksvoll. Ausladende Ober- und Unterbügel und engstehende F-Löcher drücken das eigene Geigenmodell Philipp Kellers aus, das Mittenwalder Einflüsse erkennen lässt. In äußerst sauberer Arbeit ist die Decke aus schöner, regelmäßiger Fichte und der zweiteiligen Boden aus Ahorn gefertigt; hochwertige Tonhölzer, die ein dünn aufgetragener orange-brauner Lack ziert. Das Original-Etikett im Inneren des Korpus belegt die Herkunft der Geige aus diesem renommierten Haus, die wir nach einer vollständigen Aufarbeitung durch unsere Geigenbauer sofort spielfertig anbieten - ein unbeschädigtes, bestens erhaltenes Stück Geigenbaugeschichte, das mit der reifen Note seiner warmen, hellen und charaktervollen Stimme überzeugt.

Verkauft €

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Alte Französische Geige mit klarem, warmem Klang, Mirecourt, 1920er Jahre
  • Antike deutsche Geige nach Amati, 1900er Jahre
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  • Deutsche Geige von Meinel & Herold, "Künstlervioline Nr. "20", Modell Guarneri
  • Albert Nürnberger: Kraftvoller, silbermontierter Geigenbogen
  • Feine Violine von Nicolò Gagliano, 1762 (Zertifikat J. & A. Beare)
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  • Feine böhmische Meistergeige nach Guarneri, Schönbach 1920
  • H. Emile Blondelet, alte französische Violine Nr. 235
  • Feine Violine, Thir /-Umfeld, um 1750 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • 3/4 - Feine Französische 3/4 Violine, um 1910
  • Eckart Richter, feine zeitgenössische Meistergeige, Markneukirchen, 1995
  • Sehr gute Schönbacher Bratsche von F. Fischer, 1935
  • Markneukirchner Geigenbogen um 1930, heller, edler Ton
  • Leuchtend rote Mittenwalder Violine, um 1960
  • Alte Geige, Sachsen, 1920'er Jahre
  • Deutsche Geige mit klarem, obertonreichem Klang
  • 19. Jahrhundert: Antike Französische Violine, Pailliot um 1820
  • Kräftiger Markneukirchener Cellobogen
  • Sehr feiner Französischer Bratschenbogen, Pierre Testa, Paris (Neubau)
  • 1/2 - antike französische 1/2 Violine, um 1870
  • Feiner Meisterbogen von Hermann Richard Pfretzschner
  • Seltene historische Violine von Christoph Friedrich Hunger, Leipzig, 1776
  • Deutsche Geige, nach französischem Modell um 1910