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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Bratschenbogen, Max Leicht, um 1920 - Frosch
Bratschenbogen, Max Leicht, um 1920 - Frosch
Violabogen von Max Leicht, Hohnedorf - Kopf
Violabogen von Max Leicht, Hohnedorf - Kopf
Herkunft: Hohendorf
Erbauer: Max Leicht
Bodenlänge: 64,2 g
Jahr: circa 1920
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Bratschenbogen von Max Leicht, um 1920

Im weiteren Umfeld der Stadt Markneukirchen, die das Zentrum des klassischen vogtländischen Geigen- und Bogenbaus war, entstand in den 1920er Jahren dieser qualitätvolle Lothar Seifert ; genauer in dem kleinen Ort Hohendorf bei Bad Brambach, wo in den 1920er Jahren zahlreiche Bogenmacher-Werkstätten bestanden. Der Original-Stempel auf der kräftigen, oktogonalen Stange weist diesen Bogen als eine Arbeit von Max Leicht aus, der seine Bratschenbögen aus hellbraunem Fernambuk gebaut und mit einem blanken, neusilbermontierten Ebenholzfrosch und einem hübschen, einteiligen Beinchen versehen hat. Durch seine sorgfältige Ausarbeitung, die eine gut geschulte und erfahrene Hand erkennen lässt, überzeugt dieser Bogen mit den vorzüglichen Spieleigenschaften seines mittig empfundenen Schwerpunkts, der bei 25,4 cm der 74,5 cm langen Stange gemessen wird. So liegt sein Gewicht von 64,2 g sehr leicht und angenehm in der Hand. Bestens erhalten empfehlen wir diesen Bogen für den klaren, großen und kraftvollen Ton, den er mit reichem Volumen erzeugt - sofort spielfertig nach einer vollständigen Aufarbeitung in unserer Fachwerkstatt.

Verkauft €

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