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Cellobogen von Gustav Prager, um 1930 - Frosch
Cellobogen von Gustav Prager, um 1930 - Frosch
Feiner, silbermontierter Cellobogen, Gustav Prager, um 1930 - Kopf
Feiner, silbermontierter Cellobogen, Gustav Prager, um 1930 - Kopf
Inventarnr.: B714
Herkunft: Landwüst/Markneukirchen
Erbauer: Gustav Prager
Bodenlänge: 75,0 g
Jahr: 1930 circa

Gustav Prager um 1930: Feiner, silbermontierter Cellobogen

Eine hochwertig ausgestattete Meisterarbeit in der Markneukirchener Tradition und in bestem Zustand ist dieser Cellobogen von Gustav Prager, der in den 1930er Jahren von Meisterhand gefertigt wurde und den bekannten Prager Stempel auf der Stange über dem Frosch trägt. Im Spiel erweist er sich kraftvoll und dennoch als höchst reaktionsfreudig und erlaubt einen großen, hellen Klang, der sich zugleich durch Klarheit und Präzision auszeichnet. Seine kräftige, oktagonale Stange ist aus Fernambuk gearbeitet; feine Arbeit ist sichtbar am Kopf, ein silbermontierter Ebenholzfrosch mit Perlmuttauge und Kapselbeinchen runden seine edle Optik ab. Dieser empfehlenswerte Gustav Prager Cellobogen ist ein gutes Beispiel für das exzellente Niveau des sächsischen Streichbogenbaus – in der Nachfolge seiner historischen Meister wie Christian Wilhelm Knopf, der die Arbeit von John Dodd und François Xavier Tourte in Deutschland fortsetzte, oder H. R. Pfretzschner, den Wegbereiter des modernen französischen Stils in Deutschland, der internationale Anerkennung erlangte. So besitzt auch der hier angebotene, 75,0 g schwere Meisterbogen neben seiner erstklassigen Ausstattung eine vollkommen ideale Gewichtsverteilung: Sein Schwerpunkt wird als breit und mittig empfunden, gemessen liegt er bei 24,8 cm der inkl. Beinchen 71,2 cm langen Stange. Ästhetische und musikalische Vorzüge in sich vereinend, ist dieser feine Gustav Prager Bogen sofort spielbereit, nach einer sorgfältigen Aufarbeitung in unserer Werkstatt.

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