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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Roger Gerome Geigenbogen
Roger Gerome Geigenbogen
Roger Gerome Violinbogen
Roger Gerome Violinbogen
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: Roger Gérôme
Gewicht: 60,7 g
Jahr: 1965 circa
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Roger Gérôme, französischer Schildpatt-Violinbogen

Mit brillanten, obertonreichen und hell-strahlenden Klangeigenschaften überzeugt dieser moderne französische Geigenbogen aus der Werkstatt von Roger Gérôme in Mirecourt. Sein Stempel „Gérôme Devoivre“ ist eine Qualitätsmarke, unter der in der französischen Hauptstadt des Geigenbaus von der Mitte des 20. Jahrhunderts an mehrere ausgezeichnete Bogenbauer arbeiteten, darunter Georges Émile Barjonnet und Roger François Lotte. Roger Gérôme selbst entstammte einer Familie von Gitarren- und Mandolinenbauern und hatte sein Handwerk zusammen mit seinen drei Brüdern in der väterlichen Werkstatt erlernt. Sein eigenes Geschäft, das bis dahin hauptsächlich mit der Herstellung von Zubehör für den Geigen- und Bogenbau befasst gewesen war, übernahm er 1956 von Philibert Décombe. Der hier angebotene Bogen entstand in den 1960er-70er Jahren und wurde mit größter Wahrscheinlichkeit von Barjonnet gefertigt – einem Schüler von Cuniot-Hury, der seine Kunst als langjähriger Mitarbeiter von Émile Auguste Ouchard und Jérôme Thibouville-Lamy vervollkommnet hatte und nun bei Gérôme seine schönsten Bögen schuf. Die runde, kräftige Stange ist eine sensible Arbeit aus rotbraunem Fernambuk; den silbermontierten Frosch aus echtem Schildpatt ziert ein Pariser Auge. Bei einem Gesamtgewicht von 60,7 g liegt der Schwerpunkt dieses Bogens mittig mit einer Tendenz zum Frosch, gemessen wird er bei 26,1 cm (inkl. Beinchen) der Gesamtlänge von 74,3 cm. Eine Schildpatt-Reparatur an der rechten Seite des Frosches begründet den günstigen Preis dieses äußerst empfehlenswerten Violinbogens.

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  • 3/4 - Alte Mittenwalder 3/4 Geige um 1880
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  • Meistergeige No. 89, Paul Beuscher, "special cremone", Paris 1937
  • Violine op.13, Alajos Werner, Budapest, 1910
  • Braun & Hauser München, Geige um 1900
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  • Ernst Heinrich Roth Konzert Violine mit kraftvoll-brilliantem Klang
  • ÜBERARBEITET UND OPTIMIERT: Raffaello Bozzi, Milano, 1939: Italienische Geige (Zertifikat Cesare Magrini)