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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Meistergeige, Johann Georg Schönfelder - Corilon violins
Meistergeige, Johann Georg Schönfelder - Corilon violins
Johann Georg Schönfelder, violin - Corilon violins
Johann Georg Schönfelder, violin - Corilon violins
JGS Schonfelder violin - Corilon violins
JGS Schonfelder violin - Corilon violins
Schoenfelder Markneukirchen violin - Corilon violins
Schoenfelder Markneukirchen violin - Corilon violins
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Johann Georg II. Schönfelder
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: 1796
Klang: Warm, gereift, weich
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Johann Georg II. Schönfelder: Meistergeige, 1796

Diese reife antike Geige ist eine Arbeit von Johann Georg II. Schönfelder, dem zweiten Markneukirchener Geigenbauer dieses Namens. Schönfelder wurde im Jahr 1750 geboren wurde und war zwischen 1769 und seinem Todesjahr 1824 als Meister tätig; 1796 baute er die hier angebotene Geige, ein erwachsenes Instrument auf dem Zenit seines Gesamtwerkes. Ob er tatsächlich mit seinem historischen Namensvetter Johann Georg I. Schönfelder verwandt war, der zu den Gründern der Markneukirchener Geigenbauerinnung zählte, wird in der jüngeren Forschung diskutiert. Fraglos genoss Johann Georg II. aber bei seinen Zeitgenossen höchsten Respekt, als angesehener Stadtvogt von Markneukirchen und – nicht zuletzt – als einer der besten Meister seiner Familie. Die äußerst feinjährige Fichte, aus der die Decke dieser Meistergeige gefertigt wurde, ist ein sichtbares Merkmal ihrer handwerklichen Qualität, wie auch die tadellose Ausführung des einteiligen Bodens und die überaus feine Hohlkehle und Randarbeit. Der rotbraune Lack zeigt reiche Spielspuren und Patina, die einem antiken Instrument von so hohem Alter zukommen. Reste einer Inventarnummer von Rembert Wurlitzer ist mehr als eine Wegmarke, die die Reise eines Instruments durch die Zeit dokumentiert; sie ist per se ein tragfähiger Ausweis vollendeter Handwerkskunst und historischer Relevanz. Darüber hinaus empfiehlt sich diese Violine durch ihren warmen, gereiften und weichen Klang, den sie ungeachtet einiger kleinerer Restaurierungen an den Zargen und an der Decke in seinem ganzen Reichtum an Farben entfaltet. Ein seltenes, erstklassiges Instrument in sehr gutem Erhaltungszustand, das wir in unserer Fachwerkstatt komplett durchgesehen haben und in sofort spielfertigem Zustand empfehlen.

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