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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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altfranzösische Geige, um 1800
altfranzösische Geige, um 1800
Herkunft: Mirecourt
Erbauer: wahr. Charotte Familie
Bodenlänge: 35,0 cm
Jahr: circa 1800
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Zierliche altfranzösische Geige, wahr. Charotte Familie

Mit ihrem zierlichen Korpus von schmaler, kurzer Gestalt, aber einer vollen 4/4-Mensur empfiehlt sich diese interessante altfranzösische Geige Musikern mit kleineren Händen, die gleichwohl höchste, professionelle Klangvorstellungen verwirklichen wollen. Diese zarte Meistergeige entstand um das Jahr 1800 in Mirecourt, vermutlich in einer Werkstatt der verzweigten Geigenbauerfamilie Charotte. Die geschmackvolle Ästhetik dieser charaktervollen, altfranzösischen Violine wird von der kräftigen Farbe einer goldgelben Grundierung bestimmt, über der ein rotbrauner Lack mit antiker Patina interessante Akzente setzt; ein reizvolles Spiel mit den hübschen Unregelmäßigkeiten der Fichtendecke und der schönen Flammung des zweiteiligen Bodens aus hochwertigem Ahorn. Die hohe Wölbung, die sorgfältige Randarbeit und feine Einlage lassen eine gut ausgebildete und erfahrene Hand erkennen, die sich in der grazilen Schnitzerei der großen, aufrecht stehenden Schnecke eine selbstbewusste Referenz geschaffen hat. Die Wertschätzung ihrer früheren Besitzer zeigen aufwändige Restaurierungen, darunter ein zuverlässig und sensibel ausgeführtes Stimmfutter und als interessantes Detail ein namentlich gestempelter Bassbalken des Pariser Geigenbauers Henri Lagarde, der in den 1920er/1930er Jahren gefertigt worden sein muss. Mit diesen erstklassigen Reparaturen, die den günstigen Preis begründen, hat sich der außergewöhnlich gute Klang der Geige in bestem Zustand erhalten, die in unserer Werkstatt spielfertig hergerichtet wurde und mit ihrer perfekt ansprechenden, großen, warmen und gereiften Stimme von singender Resonanz überzeugt.

Verkauft €

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