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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Christoph Götting, zeitgenössische Meistergeige "Dornröschen" - Decke
Christoph Götting, zeitgenössische Meistergeige "Dornröschen" - Decke
Christoph Götting, zeitgenössische Meistergeige "Dornröschen" - Boden
Christoph Götting, zeitgenössische Meistergeige "Dornröschen" - Boden
Christoph Götting, zeitgenössische Meistergeige "Dornröschen" - Zargen
Christoph Götting, zeitgenössische Meistergeige "Dornröschen" - Zargen
Christoph Götting, zeitgenössische Meistergeige "Dornröschen" - Schnecke
Christoph Götting, zeitgenössische Meistergeige "Dornröschen" - Schnecke
Herkunft: Michelmersh
Erbauer: Christoph Götting
Bodenlänge: 35,4 cm
Jahr: 2012
Archiv

Christoph Götting, zeitgenössische Meistergeige "Dornröschen"

Wer in der Welt feinster Streichinstrumente von Raritäten spricht, hat in aller Regel historische Meisterwerke im Sinn, insbesondere jene der klassischen altitalienischen Epoche. Doch auch der zeitgenössische Geigenbau kennt die spezifische Verbindung von Kunst, Ästhetik und Klang, die eine Rarität ausmacht – und für die die Instrumente Christoph Göttings exemplarische Gültigkeit beanspruchen können. Längst verkauft sind die vier Violinen, an denen Christoph Götting zurzeit in seiner Dotzenheimer Werkstatt arbeitet; es ist nicht leicht, an ein Instrument dieses renommierten zeitgenössischen Meisters zu kommen. Auch die erste und die zweite „Götting“, die wir in den Corilon-Katalog aufnehmen konnten, verweilten nur wenige Wochen in unserem Münchner Domizil. Die hier angebotene dritte "Götting" ist erneut ein vollkommener Ausdruck der treuen Orientierung an den besten Traditionen seiner Zunft, die Christoph Götting mit den Früchten jahrzehntelanger Studien und reicher Erfahrung als Restaurator bei Beares zu verbinden weiß. Keine geringere als die berühmte „Dornröschen“-Stradivari, die gegenwärtig von Isabell Faust gespielt wird, inspirierte ihn zu dieser vorzüglichen Geige, die mit ihrem strahlenden, singenden Klang höchste solistische Ansprüche erfüllt. Angeregt von den markanten Kurven und den wunderbar schwungvollen Ecken des 1704 gebauten Vorbilds schuf er freilich ein unverkennbares, eigenständiges Instrument mit einzigartigem Lack, das eine charaktervolle Götting-Arbeit von makelloser Schönheit und gereifter Ästhetik ist. Die fließende Maserung hochwertigen, tief geflammten Ahorns setzt an den Zargen und der fein gestochenen Schnecke bewegte Akzente. Wie unsere erste und zweite Götting-Violine entstand auch dieses junge Instrument im Jahr 2012, noch in Göttings englischer Werkstatt. Man kann die Zeit, die ein gutes Streichinstrument während seiner Entstehung aufnehmen darf, als bedeutenden Faktor seiner Qualität ansehen; und erkennt in einer zeitgenössischen Meistergeige wie dieser eine moderne Rarität mit einer seltenen, charaktervollen Stimme.

Verkauft €

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Interessante alte Böhmische Geige nach Ruggeri. Um 1920
  • Deutsch-böhmische Geige nach Klotz, um 1900
  • 3/4 - Feine Mittenwalder 3/4 Violine von Neuner & Hornsteiner, um 1850
  • Moderner Deutscher Geigenbogen. Roderich Paesold, 1970'er Jahre
  • Georges Coné: Französische Solisten - Violine Nr. 73. Lyon, 1937
  • Alte sächsische Geige - nach Antonio Stradivari, um 1880
  • Feine Schweizer Meistergeige von August Meinel, 1926
  • Interessante Violine, wahrscheinlich italienisch - 1920'er Jahre
  • Justin Derazey, Französische Violine um 1880
  • Feine Mittenwalder Geige. Nach Aegidius Klotz, um 1800
  • Ältere Geige aus Deutschland gebaut um 1950
  • Feiner französischer Geigenbogen. Marie Louis Piernot, Paris (Zertifikat J. F. Raffin)
  • Feine italienische Violine. Mailand, Liuteria Italiana Luigi Mozzani 1921
  • Deutsche Violine. Max Osterode, Stuttgart, 195 Nr. 23
  • Deutscher Geigenbogen mit warmem Klang, um 1940
  • 1/4 - Seltene Französische 1/4 Geige, um 1850
  • Kleine Französische Bratsche: Joseph Nicolas fils, 1849
  • Ausgezeichneter alter deutscher Geigenbogen. Heller, süßer Klang, 1950er Jahre
  • Antike Mittenwalder Geige um 1850
  • Deutscher Violinbogen, Markneukirchen, Silber, mit blankem Frosch
  • Albert Nürnberger: Kraftvoller, silbermontierter Geigenbogen
  • Feiner Cellobogen. Joseph Alfred Lamy Pere, Paris, um 1885 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Feiner zeitgenössischer Bratschenbogen, Rudolf Neudörfer. Pecatte Modell
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)