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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Ludwig Neuner, Violine aus Berlin / Mittenwald
Ludwig Neuner, Violine aus Berlin / Mittenwald
Ludwig Neuner: violin from Berlin / Mittenwald
Ludwig Neuner: violin from Berlin / Mittenwald
Herkunft: Berlin / Mittenwald
Erbauer: Ludwig Neuner
Bodenlänge: 35.5 cm
Jahr: 1888

Ludwig Neuner, deutsche Geige aus Berlin und Mittenwald

Diese vorzügliche, kraftvolle und ästhetisch höchst gelungene Violine stammt aus der renommierten Berliner Niederlassung des Mittenwalder Geigenbauers Ludwig Neuner. Als Mitinhaber der weltweit erfolgreichen Werkstätten von Neuner & Hornsteiner gehörte er zu den führenden Persönlichkeiten des deutschen Geigenbaus im 19. Jahrhundert. Zur Gründung seiner Berliner Dependance bewegten ihn aber weniger geschäftliche Interessen als der Anspruch, den Geigenbau dezidiert „als Kunstgewerbe durch treue Nachahmung italienischer Vorbilder“ unter seinem eigenen Namen betreiben zu können. Als langjähriger Mitarbeiter von Jean-Baptiste Vuillaume in Paris konnte er dabei nicht nur auf eine exzellente, handwerkliche Ausbildung und große Erfahrung zurückgreifen, sondern auch auf Pläne und Skizzen, die er von jenem großen französischen luthier mit auf den Weg bekommen hatte. Nicht zuletzt gehört Neuner zu den Geigenbaumeistern, die selbst über eine professionelle Ausbildung als Musiker verfügten, hatte er doch bei August-Joseph Franchomme, einem Freund Mendelssohns und Chopins, Violoncello studiert. Diese hohen Standards reflektiert die hier angebotene Geige, eine Arbeit des Jahres 1888, sowohl in ihrer geschmackvollen Erscheinung als auch mit ihren ausgezeichneten Klang- und Spieleigenschaften: Für das nach Stradivari gebaute Instrument fanden erstklassige Tonhölzer Verwendung, deren Qualität sichtbaren Ausdruck in der markanten, tiefen Flammung des zweiteiligen Ahorn-Bodens findet. Der reichhaltige, orange-rote Spiritus-Öllack akzentuiert die auffallend schöne Maserung und verleiht der Geige mit seiner Patina und reizvollem Craquelé antiken Charme. Geschwärzte Ränder unterstreichen die charaktervolle Schnitzarbeit der Schnecke und dürfen als stilistische Referenz an den französischen Geigenbau verstanden werden, dem Ludwig Neuner so viel zu verdanken hatte. In unserer Fachwerkstatt wurde die bestens erhaltene, rissfreie Geige vollständig aufgearbeitet, die sich mit einer minimalen Reparatur an der F-Klappe in hervorragendem Zustand befindet und mit ihrem dominanten, perfekt ausgeglichenen Klang überzeugt. Ihre klare und süße Stimme verdient unsere besondere Empfehlung, für ihren singenden Charakter und ihren Reichtum an Volumen.

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