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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Amerikanische Geige, Peter Eibert, NY violin maker
Amerikanische Geige, Peter Eibert, NY violin maker
American violin, by New York violin maker Peter Eibert
American violin, by New York violin maker Peter Eibert
NY violin maker Peter Eibert: violin scroll, 1970
NY violin maker Peter Eibert: violin scroll, 1970
Herkunft: New York
Erbauer: Peter Eibert
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: 1970

Amerikanische Geige, Peter Eibert, New York violin maker

Diese strahlend schöne amerikanische Violine ist ein recht junges Instrument des deutschstämmigen Geigenbauers Peter Eibert aus Garnerville, New York, eine auffallende Arbeit nach einem individuellen, breiten Stradivari-Modell, für das Eiber vorzügliche Tonhölzer ausgewählt hat. Aus fein- bis mitteljähriger Fichte fertigte er die Decke und aus tief geflammtem Ahorn den zweiteiligen Boden, um die Maserung beider Hölzer mit einem weichen, milchig-transparenten Öllack auf einer leuchtend goldenen Grundierung zu betonen. Im Jahr 1926 geboren, erlernte Peter Eibert sein Handwerk in der renommierten Werkstatt von Heinrich Lang in Nürnberg, dem späteren Leiter der Bubenreuther Fachschule für Geigenbau. 1952 emigrierte er in die U.S.A. und gehörte zum Kreis europäischer Geigenbauer um den Tschechen Robert Juzek. Dieser brachte über sein Unternehmen „Metropolitan Music Co.“ mit größtem Erfolg Bubenreuther Streichinstrumente in die U.S.A., gefertigt von deutschen Geigenbauern, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem böhmischen Schönbach vertrieben worden waren. Die Arbeit für Juzek sicherte Peter Eibert und seiner Familie nicht nur eine erste Existenz in der neuen Welt; vielmehr kam er bei der Einrichtung und Reparatur der beliebten Instrumente mit vielen aktiven Musikern in Kontakt, wovon später seine eigene Werkstatt profitieren sollte. Ähnlich wie ein anderer, großer Einwanderer aus Deutschland – der einflussreiche Geigenbaumeister Georg Gemünder – siedelte sich Peter Eibert im Umfeld der Metropole New York an, aber nicht wie Gemunder im exklusiven Astoria, sondern in einem verborgenen, ländlichen Winkel am Hudson nördlich von New York City, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 2013 leben und arbeiten sollte. Mit der feinen, geschmackvollen Ausarbeitung von Schnecke und Wirbelkasten dieser Violine aus dem Jahre 1970 hat sich Peter Eibert eine aussagekräftige Referenz geschaffen, die sein Talent, seine gute Ausbildung und Erfahrung widerspiegelt. Ebenso überzeugend ist der kraftvolle, große Klang der Geige, die mit einer kleinen Reparatur am Untersattel gut erhalten ist und die wir nach einer gründlichen Durchsicht in unserer Fachwerkstatt sofort spielfertig anbieten und für ihren gut definierten, runden und klaren Ton empfehlen.

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