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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Prächtige italienische Mandoline, Rundmandoline, Ermelinda Silvestri
Prächtige italienische Mandoline, Rundmandoline, Ermelinda Silvestri
Herkunft: Rom
Erbauer: Ermelinda Silvestri
Bodenlänge: 31,8 cm
Jahr: circa 1900
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Prächtige italienische Mandoline, Rundmandoline, Ermelinda Silvestri, um 1900

Eine prachtvolle Referenz italienischer Instrumentenbaukunst ist diese neapolitanische Rundmandoline, die um das Jahr 1900 in Rom gebaut wurde. Ihr reiches Dekor spielt mit jeder nur denkbaren Möglichkeit, geschmackvolle Akzente an dem zugrundeliegenden, klassischen Modell zu setzen: Von seltener Qualität sind die fein gravierten Perlmutt-Intarsien der Schlagplatte aus edlem Schildpatt, die zwei Laute spielende Engel mit barocken Rankenornamenten zeigen. Breite Mäander an den Deckenrändern, die Schildpatt-Ummantelung von Hals und Kopf und das vollständig mit Perlmutt belegte Griffbrett bestimmen die glanzvolle Ästhetik der Mandoline – sogar der Saitenhalter wurde aufwändig in Form einer Lyra gestaltet. Aber auch der zweite Blick offenbart exzellente handwerkliche Arbeit in den weniger auffallenden, aber deshalb keineswegs nebensächlichen Details: Aus vorzüglichem Palisander, geschnitten in 31 gekehlte Rippen, wurde die Muschel gefertigt; die Decke aus mittel- bis feinjähriger Fichte lässt ein hochentwickeltes Gespür für das Material und den harmonischen Verlauf der Maserung erkennen. Diese außergewöhnlich schöne Mandoline stammt aus den Werkstätten von Ermelinda Silvestri, ein renommiertes, im sizilianischen Catania gegründetes Unternehmen, das um 1900 aber bereits eine feste Repräsentanz in Rom hatte. Angesichts des internationalen Erfolgs, den sich die Saiteninstrumente aus diesem Hause erwarben, ist erstaunlich wenig über seine Geschichte bekannt. Neben Mandolinen sind heute insbesondere Silvestri-Gitarren gefragt, und einige Sammler besitzen Streichinstrumente dieser Provenienz. Einen weiteren Hinweis auf die Geschichte der hier angebotenen Mandoline gibt allein der Brandstempel des Musikhauses und königlich-württembergischen Hoflieferanten Levi Jacob in Stuttgart, eine um die Jahrhundertwende bestens eingeführte Adresse der süddeutschen Musikkultur. Während die Mensur der Mandoline mit 330 mm innerhalb der traditionellen Maße liegt, weisen der mit 38 cm Breite recht große Korpus und das lange Griffbrett mit 22 Bünden bereits klar auf die modernen Standards des Mandonlinenbaus hin, die sich in dieser Zeit entwickelten. Rissfrei und in selten gutem Zustand erhalten überzeugt das aufwändig restaurierte und spielfertig hergerichtete Instrument nicht zuletzt mit seinen ausgezeichneten Spieleigenschaften und einem hellen, großen und offenen Klang von bestem italienischem Charakter. Sotheby's estimate 4,000 - 6,000 GBP (unrestauriert) - dieses Instrument wurde zu Kosten in Höhe von 1.000 EUR von einem Zupfinstrumentenmeister restauriert.

Verkauft €

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