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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


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Auguste Sébastien Philippe Bernardel, genannt Bernardel Père: Violine
Auguste Sébastien Philippe Bernardel, genannt Bernardel Père: Violine
Auguste Sébastien Philippe Bernardel, called Bernardel Père: violin
Auguste Sébastien Philippe Bernardel, called Bernardel Père: violin
Fine violin, Auguste Sébastien Philippe Bernardel, Bernardel Père
Fine violin, Auguste Sébastien Philippe Bernardel, Bernardel Père
Fine French violin, Bernardel pere
Fine French violin, Bernardel pere
Herkunft: Paris
Erbauer: Bernardel Père
Bodenlänge: 36,7 cm
Jahr: 1854
Klang: Dunkel, fein, gross, süss
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Auguste Sébastien Philippe Bernardel, Bernardel Père: Feine Violine (Hieronymus Köstler)

Ein seltenes Stück französischer Geigenbaugeschichte ist diese feine Violine von Auguste Sébastien Philippe Bernardel, genannt Bernardel Père, dem Stammvater jener Geigenbauerfamilie, die als Teilhaber der berühmten Werkstatt Gand & Bernardel größten Einfluss auf die Entwicklung ihrer Kunst im späten 19. Jahrhundert nehmen sollte. In exzellentem Zustand mit Original-Etikett und Signatur erhalten lässt das Instrument die hohen Qualitätsansprüche und das makellose geigenbauerische Niveau erkennen, die Bernardel Père wohl seinen eigenen Lehrmeistern Nicolas Lupot und Charles-François Gand zu verdanken hatte – und die er an seine Söhne weitergab. Nach einem aufwändigen Maggini-Modell mit der klassischen, doppelten Randeinlage schuf Bernardel Père eine Violine, deren vorzüglicher Klang alle Versprechen ihrer fein ausgearbeiteten Ästhetik einlöst. Mit vollendeter Sorgfalt geschnittene F-Löcher in einer individuellen Schrägstellung betonen den eigenständigen Charakter dieser Arbeit, für die Auguste Sébastien Philippe Bernardel hochwertige, feinjährige Fichte und eng geflammten Ahorn ausgewählt hat. Über einer goldhellen Grundierung lässt der rotbraune Lack typische, leicht ins Violett abweichende Töne erkennen und hat wunderbare, antike Patina entwickelt. In der geschmackvollen Schnitzarbeit der nach französischem Stil geschwärzten Schnecke und in der perfekten Ausarbeitung des zweiteiligen Bodens zeigt sich, wie sicher der zu dieser Zeit 52jährige Auguste Sébastien Philippe Bernardel seine Hand zu führen wusste. Unsere Fachwerkstatt für alte Streichinstrumente hat diese Violine ihrem historischen Rang entsprechend aufgearbeitet und eine hervorragend gelungene Restaurierung vorgenommen, die den großen und differenzierten Klang der Geige in seiner vollen Eleganz erhalten hat. Warm und dunkel in den unteren Bereichen, überzeugt ihre Stimme in den oberen Lagen mit Süße und Klarheit. Mit einem Zertifikat des renommierten Stuttgarter Experten Hieronymus Köstler.

Verkauft €

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  • Markneukirchner Violinbogen, heller, klarer Ton, leicht
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  • Deutscher Geigenbogen, Roderich Paesold
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