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Luigi Lanaro, italienische Geige, 1975 - Decke
Luigi Lanaro, italienische Geige, 1975 - Decke
Moderne italienische Geige, Luigi Lanaro - Boden
Moderne italienische Geige, Luigi Lanaro - Boden
Luigi Lanaro, italienische Geige, 1975 - Zargen
Luigi Lanaro, italienische Geige, 1975 - Zargen
Luigi Lanaro, italienische Geige, 1975 - Schnecke
Luigi Lanaro, italienische Geige, 1975 - Schnecke
Inventarnr.: A39
Herkunft: Padua
Erbauer: Luigi Lanaro
Bodenlänge: 35,4 cm
Jahr: 1975

Luigi Lanaro, moderne italienische Geige, 1975 (Zertifikat Eric Blot)

Diese italienische Geige von Luigi Lanaro aus dem Jahre 1975 gehört zum Spätwerk des 1920 in Vicenza geborenen Meisters, der seine Kunst bei Giuseppe Pedrazzini und Gaetano Sgarabotto erlernt hat – zwei der bedeutendsten und einflussreichsten Vertreter der Mailänder Schule im frühen 20. Jahrhundert. Luigi Lanaros Interesse am Geigenbau erwachte während seines Studiums der Holzbildhauerei am Liceo Artistico Pietro Selvatico in Padua, und die physikalischen Aspekte des klassischen Geigenmodells standen von Anfang an im Mittelpunkt seines Interesses. Zu den bleibenden Spuren, die Luigi Lanaro während seiner rund 40 Jahre währenden Laufbahn in der internationalen Musikwelt hinterlassen hat, gehören nicht allein seine Violinen, sondern auch seine großen Erfolge als Lehrer. Nach einem fünfjährigen Aufenthalt in Buenos Aires wurde er als Gründer der Escuola de Laudería (INBA) nach Mexico City berufen, die er über zwanzig Jahre leiten sollte. Zurück in Italien veröffentlichte er in den 1970er Jahren ein Lehrbuch und weitere Abhandlungen zum Geigenbau, die auch von seinen eigenen, langjährigen Studien des Violin- und Cellospiels profitierten. Auszeichnungen der Geigenbauwettbewerbe von Cremona und Bagnacavallo belegen die hohe Anerkennung seiner Arbeiten in der Fachwelt, obwohl Luigi Lanaro dieser Form der Würdigung selbst eine geringere Bedeutung zumaß und die Wertschätzung anspruchsvoller Musiker stets bevorzugte. In der hier angebotenen Violine drückt sich Luigi Lanaros persönliches Geigenmodell gereift und in vollendeter Schönheit aus, eine Summe seiner vielseitigen Interessen und umfangreichen Erfahrung. Mit recht breiten Mittelbügeln und ausladenden Ecken formuliert er eine souveräne Interpretation des klassischen Stradivari-Modells; die differenzierte Wahl von breiter geflammtem Ahorn für den zweiteiligen Boden und enger geflammten Hölzern für Zargen und Schnecke beweist sein feines ästhetisches Gespür. Gold-orangefarbener, deckender Öllack rundet die Erscheinung dieser Geige ab, reichhaltig aufgetragen nach guter italienischer Tradition. Perfekt und rissfrei erhalten überzeugt es mit der begehrten italienischen Note in seinem kraftvollen, großen Klang, der Brillianz, Wärme und Klarheit vereint. Ein Zertifikat von Eric Blot, Cremona, ist im Preis inbegriffen.


Neuzugänge in unserem Katalog
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  • ÜBERARBEITET UND VERBESSERT: Johann Georg II Schönfelder: Markneukirchener Meistergeige um 1790
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  • 5-Saiter Bratsche / 5-saitige Bratsche, Meisterstück von Louis Dölling Jr., 1932
  • 3/4 - hübsche Markneukirchner 3/4 Geige, 1950'er Jahre
  • Bubenreuther Geige, Bernd Dimbarth No. 64
  • Ernst Heinrich Roth, 1922: Markneukirchen, kraftvolle Meistergeige nach Guarneri
  • Giulio Cesare Gigli, feine italienische Geige um 1760 (Zertifikat Etienne Vatelot)
  • Violine op.13, Alajos Werner, Budapest, 1910
  • Deutsche Geige, nach Stradivari, für Schüler, 1940er Jahre
  • Meistergeige unbekannter Herkunft, etwa 50 Jahre alt, Galimberti Kopie
  • Alte Markneukirchener Violine nach Guarneri, um 1930, Vogelaugenahorn
  • Gute Mittenwalder Geige, Johann Reiter 1961
  • Antike Klingenthaler Hopf Geige, um 1840 - vielgespielt