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corilon violins
Interessante Violine von Alajos Werner, Budapest 1910 - Decke
Interessante Violine von Alajos Werner, Budapest 1910 - Decke
Interessante Violine von Alajos Werner, Budapest 1910 - Decke
Ungarische Violine von Alajos Werner, Budapest 1910 - Boden
Ungarische Violine von Alajos Werner, Budapest 1910 - Boden
Interessante Violine von Alajos Werner, Budapest 1910 - Zargen
Interessante Violine von Alajos Werner, Budapest 1910 - Zargen
Interessante Violine von Alajos Werner, Budapest 1910 - Schnecke
Interessante Violine von Alajos Werner, Budapest 1910 - Schnecke
Inventarnr.: 4832
Herkunft: Budapest
Erbauer: Alajos Werner
Bodenlänge: 35,7 cm
Jahr: 1910

Ungarische Violine Op.13 von Alajos Werner, Budapest, 1910

Im Alter von nur 24 Jahren baute der Budapester Alajos Werner diese hervorragende Geige, deren makellose Ausarbeitung die Hand eines reifen Meisters mit jahrzehntelanger Erfahrung vermuten lässt – aber das Werk eines vielversprechenden, jungen Geigenbauers ist. Alajos Werner erweist sich mit seinem Instrument op. 13 als treuer Schüler der ungarischen Geigenbautradition, in die ihn sein Lehrmeister Andreas Baumann und anschließend Mihály Reményi eingeführt hatten. Seine exzellenten Leistungen, die sich in dieser Geige beispielhaft ausdrücken, haben ihm auf seinem weiteren Weg offenkundig die Türen bedeutender europäischer Werkstätten geöffnet: 1913 fand er Aufnahme bei Giuseppe Fiorini in München, und gelangte über Aufenthalte bei Haudek und Poller in Wien sowie bei Hug & Co. in Zürich schließlich nach London zu W. E. Hill & Sons. Ab 1929 führte Werner sein eigenes Atelier in Budapest, wo er durch viele Schüler und Mitarbeiter Einfluss auf die Entwicklung des Geigenbaus in Ungarn nahm. In ihrem perfekten, unbeschädigten Zustand erlaubt die hier angebotene Violine einen authentischen Blick auf das Frühwerk von Alajos Werner; die qualitätvolle Randarbeit, die sauber geschnittenen, wohlproportionierten F-Löcher und die große, ausdrucksstarke Schnecke zeugen von berechtigtem Selbstbewusstsein. Hochwertige Tonhölzer versah er mit einem deckenden, orange-roten Öllack, der insbesondere die kraftvolle, enge Flammung des zweiteilig gearbeiteten Ahornbodens geschmackvoll in Szene setzt. Nach einer vollständigen Aufarbeitung durch die Geigenbauer in unserer Fachwerkstatt empfehlen wir diese Geige sowohl für ihren historischen Wert als auch für ihre vorzüglichen Spiel- und Klangeigenschaften.

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