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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Italienische Bratsche, Carlo Giudici, 1945
Italienische Bratsche, Carlo Giudici, 1945
MIETEN: Italienische Bratsche, Carlo Giudicci, 1945
MIETEN: Italienische Bratsche, Carlo Giudicci, 1945
Herkunft: Varese
Erbauer: Carlo Giudicci
Bodenlänge: 40,0 cm
Jahr: 1945
Klang: Warm, tragend, hell
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Italienische Bratsche, Carlo Giudicci, 1945

Ein charaktervolles Instrument von selten zu findender Klangqualität ist diese italienische Bratsche von Carlo Giudicci, die im Jahr 1945 entstand. Als klassischer „liutaio“ fertigte Giudicci in seiner Vareser Werkstatt sowohl Zupf- als auch Streichinstrumente, weshalb zu seinem Gesamtwerk lediglich 36 Geigen, acht Celli und 16 Bratschen gehören. So ist die hier angebotene Viola eine wahre Rarität des modernen italienischen Geigenbaus, und verdient unsere uneingeschränkte Empfehlung für professionelle Musiker, denn ihr warmer, tragender und heller Klang ist von hoher Resonanz, perfekt abgerundet und ausgeglichen. Das individuelle Modell mit runden Oberbügeln, schmalen, fein geschnittenen F-Löchern und einer ausdrucksstarken Schnecke in typisch italienischem Gestus ist eine gelungene und harmonische Repräsentation des eigenständigen Stils von „Mezet Varisii“, wie sich Carlo Giudici selbst nannte. Ein reichhaltiger, orangebrauner Öllack bedeckt erstklassige Tonhölzer und verleiht dem Instrument mit seinem zarten Craquelé eine edle, antike Erscheinung. Die gleichmäßige Maserung der Fichtendecke und die interessante, tiefe Flammung des zweiteiligen Ahornbodens werden von einer äußerst fein gearbeiteten Randeinlage gefasst, die das Talent und die langjährige Erfahrung des reifen Meisters erkennen lässt. Welche Einflüsse für die Entwicklung einer so unverwechselbaren kunsthandwerklichen Sprache maßgeblich waren, ist eine offene und hochinteressante Frage an die Geigenbaugeschichte. Bekannt ist, dass Carlo Giudici seine Werkstatt in dritter Generation führte, nachdem sein Großvater die familiäre Tradition als Kontrabassbauer begründet hatte – Studienaufenthalte in Barcelona und im brasilianischen São Paulo belegen jedoch einen Werdegang, der keineswegs den üblichen Wanderrouten europäischer Geigenbauer folgte. So haben die Restauratoren unserer Fachwerkstatt dieses unbeschädigte, perfekt erhaltene Instrument mit besonderem Interesse studiert und bei einer gründlichen Durchsicht spielfertig hergerichtet.

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