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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Oskar Machold Geige, Chemnitz
Oskar Machold Geige, Chemnitz
Kunstgeigenbau Machold, Chemnitz: feine Violine
Kunstgeigenbau Machold, Chemnitz: feine Violine
Kunstgeigenbau Machold Geige
Kunstgeigenbau Machold Geige
Violino di Oskar Machold
Violino di Oskar Machold
Herkunft: Chemnitz
Erbauer: Oskar Machold
Bodenlänge: 35,5 cm
Jahr: 1940 circa
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Kunstgeigenbau Machold, Chemnitz: sehr gute Violine

In der Werkstatt des Geigenbaumeisters Oskar Machold entstand um 1930/1940 diese Violine, ein Instrument von außergewöhnlich schönem Klang, dessen Herkunft der Brandstempel „Kunstgeigenbau Machold“ im Inneren des Korpus belegt. Sein Erbauer war ein hochgeachteter Restaurateur, der 1961 mit der ersten Rettung der vollkommen zerstörten Dresdener Stradivari „Nummer 26“ beauftragt wurde. Seit 1929 führte er das Geschäft seines Stiefvaters und Lehrers Adolf Harras und erwarb sich mit dem hervorragenden Klang und den sorgfältig gestalteten Lackbildern seiner Instrumente überregional einen guten Namen. Auch die hier angebotene, vorzüglich erhaltene Geige ist ein aussagekräftiger Beleg für die hohe Qualität der Neubauten Oskar Macholds: Die prachtvolle Maserung der Decke aus mitteljähriger Fichte und die auffallend schöne, tiefe Flammung des einteiligen Ahornbodens und der Zargen bestimmen den selbstbewussten Stil eines Meisters, der erkennbar anspruchsvolle Ziele verfolgte. Makellose Handwerkskunst artikulieren die tief gestochene Schnecke sowie die gekonnte Ausarbeitung der Randeinlage und der F-Löcher. Der orange-rote Lack, der vermutlich zu späterer Zeit aufgetragen bzw. mit einem transparenten Schutzlack überzogen wurde, unterstreicht die markante Ästhetik dieser feinen Geige, die sich mit einer unbedeutenden F-Klappen-Reparatur in praktisch rissfreiem Zustand befindet. Die Geigenbauer unserer Werkstatt haben sie vollständig aufgearbeitet und spielfertig hergerichtet. Als beste Violine dieser Preisklasse in unserem Katalog verdient sie eine besondere Empfehlung für ihren warmen und ausgeglichenen, flötigen und zugleich klaren, strahlenden Klang, der reich an Obertönen ist.

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Neuzugänge in unserem Katalog
  • Schöne, klangstarke deutsche Geige um 1920
  • Interessante Violine, wahrscheinlich italienisch - 1920'er Jahre
  • Justin Derazey, Französische Violine um 1880
  • Feine Mittenwalder Geige. Nach Aegidius Klotz, um 1800
  • Ältere Geige aus Deutschland gebaut um 1950
  • Feiner französischer Geigenbogen. Marie Louis Piernot, Paris (Zertifikat J. F. Raffin)
  • Feine italienische Violine. Mailand, Liuteria Italiana Luigi Mozzani 1921
  • Deutsche Violine. Max Osterode, Stuttgart, 195 Nr. 23
  • Deutscher Geigenbogen mit warmem Klang, um 1940
  • 1/4 - Seltene Französische 1/4 Geige, um 1850
  • Kleine Französische Bratsche: Joseph Nicolas fils, 1849
  • Ausgezeichneter alter deutscher Geigenbogen. Heller, süßer Klang, 1950er Jahre
  • Deutscher Violinbogen, Markneukirchen, Silber, mit blankem Frosch
  • Antike Mittenwalder Geige um 1850
  • Feiner zeitgenössischer Bratschenbogen, Rudolf Neudörfer. Pecatte Modell
  • Zierliche italienische Geige, spätes 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Pfretzschner, kräftiger Bratschenbogen von H.R. Pfretzschner um 1940
  • Christian Friedrich Meinel, vogtländische Meistergeige um 1760
  • Englische Geige um 1760. Wahrscheinlich James Preston
  • Feine Solisten Violine von Nicolò Gagliano, 1762 (Zertifikat J. & A. Beare) - Investitionsobjekt
  • Giuseppe Pedrazzini, feine italienische Violine (Zertifikat J. & A. Beare) - Investitionsobjekt
  • Bayerische Geige. Krauss Werkstatt, Landshut 1954
  • Feiner Cellobogen. Joseph Alfred Lamy Pere, Paris, um 1885 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • Feine Mittenwalder Meistergeige, um 1740, nahes Umfeld Sebastian Klotz