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François Fent, eine feine französische Bratsche, 18. Jahrhundert - Decke
François Fent, eine feine französische Bratsche, 18. Jahrhundert - Decke
François Fent, feine Bratsche / Viola - Boden
François Fent, feine Bratsche / Viola - Boden
François Fent, violon alto - eclisses
François Fent, violon alto - eclisses
François Fent, violino
François Fent, violino
Inventarnr.: 3733
Herkunft: Paris
Erbauer: François Fent
Bodenlänge: 39,7 cm
Jahr: um 1780

François Fent, eine feine französische Bratsche, 18. Jahrhundert (Zertifikat Hieronymus Köstler)

Von einem führenden Meister des französischen Geigenbaus im späten 18. Jahrhundert stammt diese feine Bratsche, eine Rarität von außergewöhnlich gutem Klang und prominenter Herkunft. Als späte Arbeit des aus Füssen stammenden François Fent repräsentiert sie das einflussreiche Werk dieses hochtalentierten Meisters in einer Zeit, in der der Anspruch entstand, Instrumente für das solistische Spiel zu erschaffen. So demonstriert diese Viola mit ihrem charaktervollen und resonanten, vorzüglich abgerundeten Ton den historischen Rang ihres Erbauers, der sich in Paris rasch einen erstklassigen Ruf erworben hatte. Über seinen unmittelbaren Wirkungskreis hinaus sollte Fent als Lehrer seines Neffen Bernhard Simon Fendt auch erheblichen Einfluss auf den englischen Geigenbau nehmen, gelten der letztgenannte, der um 1798 nach London zog, und seine vier Söhne doch als ebenbürtige Vorläufer der berühmten Familie Chanot. Wie die englischen Fendts war auch François Fent als wichtigster Meister vor Nicolas Lupot tief mit den Instrumenten der altitalienischen Klassiker vertraut, und das Stradivari-Modell, nach dem diese Bratsche gebaut wurde, ist ein aussagekräftiger Beleg dieser konsequenten Ausrichtung seines Werkes, welches als wegbereitend für die Schule von Lupot gilt. Der feine, rotbraune Öllack ist teilweise stark nachgedunkelt, wie es für François Fent Arbeiten typisch ist, und hat im Laufe der Jahre zartes Craquelé entwickelt – ein reizvolles Lackbild, das den eng geflammten Ahorn des zweiteiligen Bodens und die wertvolle mitteljährige Fichte der Decke betont. Die kleine, zierliche Schnecke ist ein verspieltes und detailreich ausgearbeitetes Meisterwerk, das, wie der Boden des Korpus, gesondert mit dem Brandstempel François Fent gekennzeichnet wurde. Rissfrei erhalten befindet sich diese Bratsche in einem exzellenten Zustand, der angesichts ihres hohen Alters nicht selbstverständlich ist. Einige moderne, mit größter Sorgfalt und Expertise ausgeführte Restaurierungen sichern die authentische Erscheinung und die musikalische Qualität dieses Instruments, das mit seinem gereiften Klang von Süße und edler Wärme überzeugt, singend und hell in den oberen Bereichen. Im Preis inbegriffen ist ein Zertifikat des Stuttgarter Experten Hieronymus Köstler.


Neuzugänge in unserem Katalog
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  • Hübsche alte Böhmische Geige, um 1930
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  • Jean-Joseph Honoré Derazey: Französische Violine (Zertifikat Hieronymus Köstler)
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  • Italienische Violine von Francesco Cossu, 1979
  • Ältere Italienische Geige mit goldenem Klang, 1970er Jahre
  • Giuseppe Lucci, feine Italienische Bratsche, Rom 1967 (Zertifikat Eric Blot)
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch
  • Dekorierte antike deutsche Klingenthaler Geige um 1850
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