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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Johann Gottlob Ficker um 1800
Johann Gottlob Ficker um 1800
Johann Gottlob Ficker, Meistergeige um 1800
Johann Gottlob Ficker, Meistergeige um 1800
Johann Gottlob Ficker, violon allemand de maitre, depuis 1800
Johann Gottlob Ficker, violon allemand de maitre, depuis 1800
Johann Gottlob Ficker, violino tedesco di maestro, c1800
Johann Gottlob Ficker, violino tedesco di maestro, c1800
Herkunft: Markneukirchen
Erbauer: Johann Gottlob Ficker I
Bodenlänge: 35,7
Jahr: um 1800

Johann Gottlob Ficker, seltene Meistergeige um 1800

Einer der besten sächsischen Geigenbauer seiner Zeit fertigte um das Jahr 1800 diese seltene Violine, die zugleich eine museale Rarität und ein perfektes Instrument für professionelle Musiker und Solisten ist. Ihr Erbauer,
Johann Gottlob Ficker aus Markneukirchen, galt schon zu Lebzeiten als herausragender Kunsthandwerker, dessen Ruf weit über das Vogtland hinausreichte, und dessen Arbeiten den Vergleich mit italienischen Streichinstrumenten des späten 18. Jahrhunderts nicht zu scheuen brauchen. Die hier angebotene Geige folgt dem klassischen Modell Jakob Stainers und trägt den Original-Brandstempel Johann Gottlob Fickers im Inneren des Korpus. Bereits mit der Wahl exzellenter Tonhölzer beweist Johann Gottlob Ficker das hohe Niveau, das er um 1800, auf dem Zenit seiner Laufbahn, erreicht hatte. Das feinjährige Fichtenholz der Decke und der eng geflammte Ahorn des zweiteiligen Bodens offenbaren ihre Qualität auf den ersten Blick, veredelt durch einen leuchtenden, hellgelben Lack von hoher Transparenz. In der selbstbewussten Schnitzerei der aufrecht stehenden Schnecke, der feinen Randarbeit und der vollendet schönen Einlage hat Johann Gottlob Ficker mustergültige Beispiele dieser geigenbauerischen Disziplinen geschaffen. Der mit sehr wenigen Reparaturen perfekte Zustand dieser Geige ist angesichts ihres hohen Alters und ihrer – durch interessante Spielspuren belegten – langen musikalischen Geschichte keine Selbstverständlichkeit. Nach einer gründlichen Durchsicht in unserer Werkstatt empfehlen wir dieses außergewöhnliche sächsische Instrument für seinen warmen und goldenen, flötigen Klang, der mit seiner Klarheit, Brillanz und Klangstärke überzeugt.

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  • Feine Violine, Thir /-Umfeld, um 1750 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
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  • Deutsche Geige mit klarem, obertonreichem Klang
  • 19. Jahrhundert: Antike Französische Violine, Pailliot um 1820
  • Kräftiger Markneukirchener Cellobogen
  • Sehr feiner Französischer Bratschenbogen, Pierre Testa, Paris (Neubau)
  • 1/2 - antike französische 1/2 Violine, um 1870
  • Feiner Meisterbogen von Hermann Richard Pfretzschner
  • Seltene historische Violine von Christoph Friedrich Hunger, Leipzig, 1776
  • Deutsche Geige, nach französischem Modell um 1910