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Vertiefende Beiträge über Streichinstrumente und die Geschichte des Geigenbaus


Interesting Master violin, probably from Prague, Johann Georg Hellmer replica
Interesting Master violin, probably from Prague, Johann Georg Hellmer replica
Interessante Meistergeige, wahrscheinlich Prag, Kopie Johann Georg Hellmer
Interessante Meistergeige, wahrscheinlich Prag, Kopie Johann Georg Hellmer
Violino antico, Prague, copia Johann Georg Hellmer
Violino antico, Prague, copia Johann Georg Hellmer
Violon ancien de maitre, Prague, copie de Johann Georg Hellmer
Violon ancien de maitre, Prague, copie de Johann Georg Hellmer
Herkunft: Prag
Erbauer: Unbekannt
Bodenlänge: 36,1 cm
Jahr: um 1900
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Interessante Meistergeige, wahrscheinlich Prag, Kopie Johann Georg Hellmer

Ein Meisterwerk des böhmischen Geigenbaus ist diese Geige, deren großer, machtvoller Klang höchsten musikalischen Ansprüchen genügt. Die Geschichte des interessanten antiken Instruments ist, abgesehen von seiner ursprünglichen Herkunft, sehr gut dokumentiert. Im Jahr 1918 wurde die Violine vom Prager Geigenbauer Otakar František Špidlen restauriert und verkauft, belegt durch Špidlens datierten Reparaturzettel und ein von ihm selbst im Jahr 1949 ausgestelltes Zertifikat. 1970 fand das Instrument noch einmal den Weg in die Werkstatt der Familie Špidlen, als Premysl Otakar Špidlen – der Sohn Otakar Františeks und Vater des international gefragten zeitgenössischen Meisters Jan B. Špidlen – die Expertise seines Vaters mit einem weiteren Zertifikat bestätigte. Otakar und Premysl Špidlen sahen in dieser Geige eine authentische Arbeit des Prager Meisters Johann Georg Hellmer; eine Einschätzung, der wir uns nicht anschließen können. Das exzellent gelungene Instrument ist vielmehr als eine meisterhafte Kopie klassischer Hellmer-Violinen zu bestimmen, die wahrscheinlich um das Jahr 1900 entstanden ist. Gebaut aus auffallend schöner, mitteljähriger Fichte und feinstem, eng geflammtem Ahorn bestimmen der stark antikisierte, braune Öllack über einem helleren Grund und der relativ weite Abstand der Einlage zum Rand ihren individuellen Charakter. Unterhalb der zu einem späteren Zeitpunkt angeschäfteten Schnecke befindet sich – als geigenbauerische Kuriosität – ein zur Rückwand des Wirbelkastens durchgehendes Loch für die A-Saite. Vollständig aufgearbeitet durch die Geigenbauer in unserer Werkstatt ist diese sehr gut erhaltene tschechische Meistervioline in bester klanglicher Verfassung. Warm und gereift in den unteren Bereichen überzeugt ihr singender Ton mit heller Strahlkraft in den oberen Lagen – unsere besondere Empfehlung!

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