Suche:
corilon violins
pId1
 moderne italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941 - Decke
 moderne italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941 - Decke
 moderne italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941 - Boden
 moderne italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941 - Boden
 moderne italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941 - Zargen
 moderne italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941 - Zargen
 moderne italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941 - Schnecke
 moderne italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941 - Schnecke
Inventarnr.: A28
Herkunft: Bologna / Rovereto
Erbauer: wahr. Luigi Mozzani
Bodenlänge: 35,6 cm
Jahr: 1941

Interessante moderne italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941

Diese interessante moderne italienische Geige ist ein vorzüglich gelungenes Instrument, das klar in der Tradition der Bologneser Schule steht und wahrscheinlich in der Werkstatt von Luigi Mozzani gebaut wurde. Mozzani, der aus einer armen Schuster- und Weber-Familie in Ancona stammte, absolvierte zunächst eine beeindruckende Karriere als Oboist, an deren Höhepunkt er Mitglied der New Yorker Philharmoniker unter Arturo Toscanini war. Parallel dazu widmete er sich der Gitarre, der sein eigentliches Interesse galt, und avancierte auf diesem Instrument bald zu einem der einflussreichsten Virtuosen seiner Zeit. 1910 gründete Luigi Mozzani in Cento seine eigene Gitarrenwerkstatt, in der ab 1917 auch Streichinstrumente entstanden. Seinen hohen Qualitätsansprüchen folgend arbeitete Mozzani dabei mit einem exzellenten zeitgenössischen Geigenbauer zusammen, dem vier Jahre jüngeren Carlo Carletti, der seine Kunst bei Fiorini, Pollastri und Sofritti gelernt hatte – und der für die berühmte Werkstatt Leandro Bisiachs sogar „weiße“ Instrumente baute. Carlo Carletti schuf die Grundlagen für die zwar kleine, aber erlesene Violin-Sparte in Mozzanis Werkstatt, und auch die hier angebotene, 1941 entstandene Meistergeige reflektiert seinen Einfluss in ihrer vollendet gelungenen Ausarbeitung und ihrem individuellen, gereiften Stil von ansprechender Eleganz. Sie gehört zu den spätesten Mozzani-Instrumenten und entstand in den kaum zwei Jahren, in denen er am Ende seines Lebens noch einmal tätig sein konnte – in Rovereto, nachdem seine Werkstatt und sein 1929 gegründetes Lehrinstitut „Liuteria Italiana Luigi Mozzani“ acht Jahre lang wegen Repressalien der faschistischen Diktatur geschlossen bleiben mussten. Mit diesen Schwierigkeiten könnte auch der offenkundig falsche Zettel zu erklären sein, der das Instrument einem sicher fiktiven, nach einem barocken Violinisten benannten Geigenbauer zuschreibt – es ist denkbar, dass so die wahre Herkunft der Geige verschleiert werden sollte. Eine handschriftliche Signatur auf dem Oberklotz im Inneren des Korpus belegt, dass die Geige im Jahr 1941 gebaut wurde, als eine Arbeit, die schon in der Wahl erstklassiger Tonhölzer die reiche Erfahrung und die sichere Hand ihres Erbauers erkennen lässt: Die feinjährige Fichte der Decke ist von selten zu findender Qualität, und der eng geflammte Ahorn des zweiteiligen Bodens überzeugt sowohl mit seiner edlen Ästhetik als auch mit seinen hervorragenden Schwingungseigenschaften. Ein reichhaltiger, orange-roter Öllack betont die Maserung dieser feinen Hölzer und die äußerst sauber geführte Einlage, die die prägnante Randarbeit abrundet. Perfekt und unbeschädigt erhalten qualifiziert sich diese moderne italienische Meistervioline mit der tragenden Brillanz ihres kraftvollen, obertonreichen und hellen Klanges für das solistische Spiel.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • 3/4 - Deutsche 3/4 Meistergeige, gebaut 1950, A. Frisch
  • Antike französische Geige, um 1920, Mirecourt - warmer, etwas weicher Ton
  • Mario Gadda, Italienische Geige für Solisten, Mantova 1995 - strahlend, warm
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • Franco Albanelli, italienische Geige, Bologna 1997
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Hervorragende Violine von Mathias Heinicke, Schüler von Eugenio Degani, 1911
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Feine Wiener Bratsche von Ferdinand Kugler, 1973
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen
  • Lothar Seifert, kräftiger Bratschenbogen ca.1980, Silber
  • Deutscher Silber-Geigenbogen von Otto Dürrschmidt
  • Kräftiger, aktiver Geigenbogen, F.C. Pfretzschner, Silber
  • Deutsche Violine von Ludwig Gläsel jr., Markneukirchen
  • Gute Italienische Geige, wahr. Giudici, 1970'er Jahre - warmer, goldener Klang
  • Alte Deutsche Geige, um 1900, mit warmem, großem Ton
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1910
  • Ernst Heinrich Roth, Markneukirchen, kraftvolle Geige nach Guarneri, 1922
  • Mittenwalder Geige mit großem Klang, Fachschule für Geigenbau, 1960er Jahre
  • Interessante Italienische Geige, Anfang 20. Jahrhundert
  • Italienische Geige, Primo Contavalli, 1973 (Zertifikat Benjamin Schröder)
  • Zeitgenössische italienische Meistergeige, Nicola Vendrame, Venedig
  • Mario Gadda, 1998, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • ÜBERARBEITET/ NEUE KLANGPROBE: 3/4 - Geige, elegante Französin „Copie de Stradivari“