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Giuseppe Pedrazzini, fine Italian violin (certificate J. & A. Beare)
Giuseppe Pedrazzini, fine Italian violin (certificate J. & A. Beare)
Giuseppe Pedrazzini, feine italienische Violine (Zertifikat J. & A. Beare)
Giuseppe Pedrazzini, feine italienische Violine (Zertifikat J. & A. Beare)
Giuseppe Pedrazzini, violon italien (documentation J. & A. Beare)
Giuseppe Pedrazzini, violon italien (documentation J. & A. Beare)
Giuseppe Pedrazzini, violino italiano (certificato J. & A. Beare)
Giuseppe Pedrazzini, violino italiano (certificato J. & A. Beare)
Inventarnr.: 4215
Herkunft: Milano
Erbauer: Giuseppe Pedrazzini
Bodenlänge: 35,8 cm
Jahr: 1950

Giuseppe Pedrazzini, feine italienische Violine (Zertifikat J. & A. Beare)

Preisanpassung aufgrund stark gestiegener Wiederbeschaffungswerte.
Diese feinste italienische Violine ist eine hochinteressante Arbeit von Giuseppe Pedrazzini, die im Jahr 1950 gebaut wurde, wie das Originaletikett und der Brandstempel dieses gefragten Meisters belegen. Sie gehört zum Spätwerk des 1879 bei Cremona geborenen Meisters, der zunächst in der Tradition seiner Familie Kunsttischler wurde. Nachdem er sich schon als Jugendlicher mit der Reparatur von Geigen befasst und dabei zu einem vielversprechenden Geigenbauer entwickelt hatte, kam er als Assistent zu Romeo Antoniazzi, in dessen Mailänder Atelier er seine Kunst zu hoher Reife führte. 1906 eröffnete Giuseppe Pedrazzini seine eigene Werkstatt und avancierte zum offiziellen Geigenbauer des Mailänder Konservatoriums und der Scala. Zahlreiche Preise und Medaillen bedeutender Geigenbau Ausstellungen und Wettbewerbe, darunter Rom 1920 und Cremona 1937, gehören zu den Marksteinen in der Werkbiographie dieses exzeptionellen Meisters, der den italienischen Geigenbau seiner Zeit auch als Lehrer beeinflusste: So vervollkommneten Piero Parravicini und Ferdinando Garimberti – jüngere Schüler Romeo Antoniazzis – ihre Kunst in Predazzinis Haus. Zu seinem Schülerkreis gehört auch sein Neffe Natale Novelli, der 1950, als die hier angebotene Violine entstand, bereits zu seinem engsten Mitarbeiter geworden war – und die Werkstatt nach Pedrazzinis Tod 1957 schließlich übernehmen sollte. So ist dieses Instrument bereits unverkennbar von Novellis Handschrift beeinflusst, in seiner eigenständigen, markanten Ästhetik aber fraglos dem Werk seines Onkels zuzuordnen. Die sehr hübsche Schnecke und der reichhaltige, weiche und hochtransparente Öllack, der leichtes Craquelé entwickelt hat, lassen ebenso den Stil Pedrazzinis erkennen wie das ausdrucksstarke und dominierend große Modell. Vorzügliche Tonhölzer tragen zu den exzellenten Klangeigenschaften dieser Violine bei: Edle, fein- bis mitteljährige Fichte, aus der die Decke gebaut wurde, und Ahorn von einer selten schönen, tiefen Flammung, die von der Mitte des zweiteiligen Bodens ansteigt. Rissfrei und in ausgezeichnetem Zustand überzeugt diese Geige mit ihrem kraftvollen Klang, der von heller Brillanz und solistischer Größe ist – und eine besondere Empfehlung für professionelle Musiker verdient. Im Preis inbegriffen ist ein Zertifikat des renommierten Londoner Hauses John & Arthur Beare.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • Antike Französische Geige nach Jacobus Stainer
  • Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • Mario Gadda, Italienische Geige für Solisten, Mantova 1995 - strahlend, warm
  • Franco Albanelli, italienische Geige, Bologna 1997
  • Cremoneser Meistergeige, Piergiuseppe Esposti, 1998 (Zertifikat Piergiuseppe Esposti)
  • Hervorragende Violine von Mathias Heinicke, Schüler von Eugenio Degani, 1911
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Feine Wiener Bratsche von Ferdinand Kugler, 1973
  • Aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan: Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen
  • Lothar Seifert, kräftiger Bratschenbogen ca.1980, Silber
  • Deutscher Silber-Geigenbogen von Otto Dürrschmidt
  • Kräftiger, aktiver Geigenbogen, F.C. Pfretzschner, Silber
  • Deutsche Violine von Ludwig Gläsel jr., Markneukirchen
  • Gute Italienische Geige, wahr. Giudici, 1970'er Jahre - warmer, goldener Klang
  • Alte Deutsche Geige, um 1900, mit warmem, großem Ton
  • Klangvolle sächsische Geige, um 1910
  • Ernst Heinrich Roth, Markneukirchen, kraftvolle Geige nach Guarneri, 1922
  • Mittenwalder Geige mit großem Klang, Fachschule für Geigenbau, 1960er Jahre
  • Mario Gadda, 1998, italienische Geige nach Stefano Scarampella
  • ÜBERARBEITET/ NEUE KLANGPROBE: 3/4 - Geige, elegante Französin „Copie de Stradivari“
  • Feine Wiener Meistergeige, Franz Angerer, 1898
  • Alter Französischer Geigenbogen, J.T.L. Modell "Sarasate maitre"
  • Feiner Deutscher Geigenbogen, Knopf Werkstatt, um 1890
  • Zeitgenössische Italienische Geige, Gianni Norcia, Bologna