Suche:
corilon violins
E. L. Herrmann, Geigenbogen - Frosch
E. L. Herrmann, Geigenbogen - Frosch
Edwin Lothar Herrmann, German violin bow
Edwin Lothar Herrmann, German violin bow
Inventarnr.: A97
Herkunft: Schönlind
Erbauer: Edwin Lothar Herrmann
Bodenlänge: 67,5 g
Jahr: Mitte 20. Jahrhundert
Klang: Groß, warm

Edwin Lothar Herrmann, sehr guter Bratschenbogen

In der facettenreichen Bogenmachertradition des sächsischen Vogtlandes steht der Name Herrmann für eine bis ins frühe 18. Jahrhundert zurückreichende Dynastie hervorragender Meister. Der hier angebotene Bratschenbogen aus dem Nachlass von Prof. Günter Szkokan (Bratschist der Wiener Philharmoniker) trägt das Wappen der Familie Herrmann als selbstbewussten Ausdruck ihres Ranges auf dem Frosch und ist auf der Stange mit dem Original-Stempel Edwin Lothar Herrmanns versehen. Als klare Meisterarbeit im Stil der 1950/1960er Jahre gehört er wahrscheinlich zum Spätwerk E. L. Herrmanns, der bis ins Jahr 1960 zwar unter eigenem Namen, aber noch in der väterlichen Werkstatt in Markneukirchen-Schönlind arbeitete. Die oktagonale Stange aus dunkel-rotbraunem Fernambuk ist von mittlerer Stärke. Ihr fein ausgearbeiteter Kopf lässt das Talent und die gute Ausbildung Edwin Lothar Herrmanns erkennen, die er bei seinem Vater und Großvater durchlaufen hat. Den silbermontierten Ebenholzfrosch zieren ein Auge aus Perlmutt, ein weißer Schub und ein dreiteiliges Beinchen. Mit einem gefühlten Schwerpunkt in der oberen Hälfte bietet der 74,2 cm lange und 67,5 g schwere Bratschenbogen vorzügliche Spieleigenschaften; der gemessene Schwerpunkt liegt bei 26,0 cm, inkl. Beinchen. In bestem Zustand erhalten überzeugt er mit einem großen, warmen und Klang, der unsere besondere Empfehlung verdient. Diesen Bogen suchte Prof. Günter Szkokan für seine feine Wiener Bratsche von Ferdinand Kugler aus, die wir ebenfalls zum Kauf anbieten.


Neuzugänge in unserem Katalog
  • 3/4 - Alte Mittenwalder 3/4 Geige um 1880
  • Cellobogen von Charles Nicolas Bazin um 1905 (Zertifikat J.-F. Raffin)
  • SALE: Alte Mittenwalder Geige, J.A. Baader, um 1900
  • Böhmische Schülergeige, um 1960/1970
  • 3/4 - französische 3/4 Geige, warm und resonant im Klang
  • SALE: Moderne Italienische Geige, Piero Virdis, 2002 (Zertifikat Piero Virdis)
  • SALE: Feine Violine, Franz Knitl, Freising, 1769
  • Prachtvolle französische Violine, François Caussin, Neufchateau um 1850 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • ÜBERARBEITET: Feine Geige von Ernst Heinrich Roth, 1962 (Zertifikat E. H. Roth)
  • Viola von Ernst Heinrich Roth, 1958
  • 1/2 - Mittenwalder Geige, Sebastian Hornsteiner, 1970
  • 3/4 - kleine, antike Mittenwalder 3/4 Geige, Lager Eugen Gärtner
  • Feine historische Mittenwalder Geige, ca.1790 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Christoph Götting, zeitgenössische Elite-Meistergeige
  • Zeitgenössische italienische Geige von Giovanni Lazzaro, Padova 1990
  • Italienische Geige, wahrscheinlich Luigi Mozzani, 1941
  • Italienische Geige, Luigi Vistoli, Lugo 1943 (Zertifikat Hieronymus Köstler)
  • Raffaello Bozzi, Milano, 1939: Italienische Geige (Zertifikat Cesare Magrini)
  • Alte Italienische Geige, Officina Claudio Monteverde, 1921, Cremona
  • Hopf, Klingenthal, frühe Violine um 1800
  • Violine op.13, Alajos Werner, Budapest, 1910
  • Alte Französische Geige, Collin-Mézin (fils), 1947, "Le Victorieux", No. 120
  • H. Emile Blondelet, französische Violine Nr. 235
  • SALE: Chenantais & Le Lyonnais, Nantes, 1933: Geige No. 73